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Schwalbennester nicht entfernen

Der NABU ruft dazu auf, die alten Schwalbennester an Hauswänden, in Ställen und Carports (Foto: archiv)
(bim/nw). Dieser Tage heißt es wieder: Abschied nehmen von den Schwalben. Der Herbstzug führt sie über Gibraltar, Sizilien und den Bosporus nach Afrika, wo die Vögel in kleinen Gruppen südlich der Sahara überwintern. Der NABU Niedersachsen ruft dazu auf, die alten Nester an Hauswänden, in Ställen und Carports nicht zu entfernen, da die Schwalben diese im nächsten Jahr gern wieder beziehen. Für die Schwalben sei es nach der anstrengenden Rückreise einfacher, das alte Nest zu reparieren, als aus 700 bis 1.500 Lehmkügelchen ein neues Nest zu mauern. In trockenen Frühjahren, wie in diesem Jahr, ist der Boden nur schwer klebfähig. Daher sind viele neue Nester wieder abgebrochen oder aufgegeben worden.
Die Schwalben bleiben nach dem Verlassen des Nestes noch einige Wochen im Familienverband zusammen. Sie fressen sich jetzt Fettreserven für den Herbstzug an und prägen sich noch einmal die Niststandorte ein. Daher kann man in den letzten Tagen vor dem Wegzug immer wieder Schwalben beobachten, die in Gruppen von bis zu 30 Tieren die Nester umschwirren, besonders morgens oder in den Abendstunden.