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Sozialministerin Cornelia Rundt will gezielt gegen Armut vorgehen

(mum). Die Schere zwischen Arm und Reich wächst - auch in Niedersachsen. Besonders bedroht von Armut sind Alleinerziehende, Arbeitslose, Kinder und Jugendliche. Das zeigen die vom Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen veröffentlichten Zahlen. "Die Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen ist unter der vorherigen Landesregierung von 15,2 Prozent im Jahr 2011 auf 15,4 Prozent angestiegen", sagt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. "Um Armut bekämpfen zu können, müssen wir wissen, wer von Armut bedroht ist. Wir müssen wissen, wo es positive und negative Entwicklungen gibt." Niedersachsen entwickelt daher seit 2009 die Handlungsorientierte Sozialberichterstattung Niedersachsen, kurz HSBN. Sie ermögliche den Kommunen eine Identifikation sozialräumlicher und regionaler Problemballungen und positiver Auffälligkeiten. "Sie soll ein Frühwarnsystem für soziale Schieflagen sein, das aufgrund der Breite der Datenbasis flexibel an sich wandelnde Fragestellungen angepasst werden kann", so Rundt. "Unser Ziel ist es, die HSBN weiter auszubauen, kontinuierlich zu verbessern und langfristig auch den Bericht um Handlungsempfehlungen zu ergänzen."