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"Steuergrab Elbvertiefung"

(bc). Flussvertiefungen kommen nicht nur die Natur teuer zu stehen, sondern nach Angaben von Naturschutzverbänden auch den Steuerzahler: "Bis zu 591 Millionen Euro Steuergeld werden allein durch die geplante Elbvertiefung verschwendet", sagt NABU-Sprecher Ulrich Thüre. Das gehe aus einer aktuellen Kostenanalyse hervor, die das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung (IöW) im Auftrag des WWF erstellt hat. Das Aktionsbündnis Lebendige Tideelbe machte am Montag auf das "Steuergrab Elbvertiefung" aufmerksam, indem die Verbände symbolisch einen überdimensionalen Geldschein in der Elbe versenkten. "Deutschland kann sich den unkoordinierten Ausbau von drei konkurrierenden Hafenstandorten nicht leisten - weder ökologisch noch ökonomisch", so das gemeinsame Fazit von BUND, NABU und WWF.