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Von der Pazifikküste in die Ehrhorner Dünen

Claudia Michelle Torres Linares (li.) und Wendy Wittkamp sammeln praktische Berufserfahrungen durch ein FÖJ (Foto: oh)

Zwei junge Frauen absolvieren „Öki-Jahr“ im Waldpädagogikzentrum.

(mum). Erste Erfahrungen in und um den Wald haben Claudia Michelle Torres Linares und Wendy Wittkamp in ihrem „Öki-Jahr“ im Waldpädagogikzentrum (WPZ) Lüneburger Heide bereits gemacht. Sie engagieren sich im Zuge eines „Freiwilligen Ökologischen Jahres“ (FÖJ) bei den Niedersächsischen Landesforsten im Forstamt Sellhorn. Die jungen Frauen haben in den vergangenen vier Monaten in den beiden Einrichtungen des WPZ Walderlebnisführungen für Schulklassen und Jugendwaldeinsätze unterstützt sowie verschiedene Veranstaltungen vorbereitet.
Claudia Torres Linares (18) ist im zentralamerikanischen El Salvador geboren und aufgewachsen. In der Hauptstadt San Salvador besuchte sie die deutsche Schule. „Ich kannte Deutschland bereits von mehreren Besuchen und möchte gern hier studieren“, sagt die junge Frau. „Aber nach meinem Abitur musste ich mich beruflich erst einmal orientieren.“
Wendy Wittkamp (20) ist in Deutschland geboren, zog aber bereits im Vorschulalter mit ihren Eltern nach Kanada. Dort lebte sie zehn Jahre auf Vancouver Island in Nanaimo und in der Inselhauptstadt Victoria. „Meine Arbeit als Öki gefällt mir sehr, es ist abwechslungsreich und es macht Spaß.“
Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) ist ein ökologisches Bildungsjahr, das jungen Menschen die Chance gibt, ein Jahr lang im Umwelt- und Naturschutz mitzuarbeiten. Das FÖJ richtet sich an alle, die mindestens neun Jahre eine allgemeinbildende Schule besucht haben und höchstens 26 Jahre alt sind.