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Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt“ in Lüneburg

bim/nw. Lüneburg. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Lüneburger Netzwerk gegen Rechts haben die Wanderausstellung „Opfer rechter Gewalt“ nach Lüneburg geholt. Besucht werden kann sie vom 6. bis 21. November in der St. Nicolai-Kirche in Lüneburg. Die Ausstellung erinnert an die 169 Menschen, die in den Jahren 1990 bis 2012 in Deutschland neonazistischen Übergriffen zum Opfer fielen. Damit wird die tödliche Dimension rechter Ideologien dokumentiert und an die Ermordeten erinnert.
Neben der Ausstellung findet vom 6. bis zum 21. November ein umfangreiches Rahmenprogramm von Veranstaltungen und Führungen von Schulklassen statt. Interessierte Gruppen können sich unter ausstellung@gmx.org oder Tel. 01431-2233960 beim DGB melden.

Die Veranstaltungen:

5. November, 17.30 Uhr: Eröffnungsveranstaltung, St. Nicolai-Kirche
6. November, 19 Uhr: "Möllner Rede im Exil": Eine kritische Bestandsaufnahme zum gesellschaftlichen Ras­sismus und Neofaschismus in Gedenken an den Brand­­anschlag von Mölln am 23. November 1992, Glockenhaus
9. November, 10 Uhr: Gottesdienst „Unser Kreuz hat keine Haken“, St. Nicolai-Kirche;
18 Uhr: Gedenkfeier zum 9. November 1938, St. Nicolai-Kirche
13. November, 19 Uhr: "NSU: Rechter Terror und das Versagen des Staates", Veranstaltung mit Katharina König, Landtagsabgeordnete der Linken, VHS (Haagestraße)
14. November, 19 Uhr: "Nach dem Brand" - Dokumentarfilm mit Gästen, Scala Programmkino.