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"Zeitspender": Jetzt wird die Hilfe koordiniert

(bc). Die Resonanz hat die Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beeindruckt. Aus allen Himmelsrichtungen des Landkreises bewarben sich Menschen, um einen Teil ihrer Zeit für die Betreuung von Flüchtlingen zu spenden: Buxtehude, Stade, Jork, Hollern-Twielenfleth, Fredenbeck, etc.

Gemeinsam hatten das WOCHENBLATT und der Awo-Kreisverband zu der Aktion „Zeitspender“ aufgerufen. Offenbar mit Erfolg. Noch sichtet die AWO die Anfragen. „Wir sind dabei, passende Aufgaben für die Freiwilligen zu finden“, berichtet Migrationsberaterin Gaby Siedentopf aus Stade.

Das koste noch ein paar Tage Zeit. Denn: „Die Beziehung zwischen den Flüchtlingen und dem Zeitspender muss passen. Es ist zudem eine Herausforderung, mit einem Sprachmittler in einer Familie zu arbeiten“, so Siedentopf.

Nach dem Aufruf meldeten sich Dutzende Interessierte, die ganz unterschiedliche Angebote machten. So waren mehrere Lehrer darunter, die ehrenamtlich Deutsch unterrichtet wollten. Viele möchten Asylbewerber bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleiten. Auch Teenager boten ihre Hilfe an. Patenschaften sind ebenfalls ein Thema unter den Freiwilligen.

„Unter den Zeitspendern sind erfahrene, aber auch unerfahrene Leute dabei. Jetzt müssen wir die Hilfe koordinieren“, erklärt Gaby Siedentopf. Was nicht heißen soll, dass sich nicht noch mehr Ehrenamtliche melden können, die sich für ihre Mitmenschen in der Region einsetzen wollen.

Immer nach dem Motto: Zeit ist das Kostbarste, was man geben kann.

• Wer noch bei der Aktion mitmachen möchte, kann sich per E-Mail an awo-kreisverband@awostade.de wenden. Die Postadresse lautet „Awo Kreisverband, Bei der Insel 11, 21680 Stade“. Bitte den vollständigen Namen, die Telefonnummer und den Wohnort angeben sowie die Art der Unterstützung, die man leisten möchte. Die Awo vermittelt den Kontakt.

• Sofern die ersten Freiwilligen ihre Aufgabe antreten, wird das WOCHENBLATT weiter über die Aktion berichten.