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Zwischenruf: Ein Fan des Büroschlafs

WOCHENBLATT-Redakteur Björn Carstens (Foto: archiv)
Ein Nickerchen im Büro? In Deutschland gilt das "Power-Napping" - zu deutsch erholsamer Kurzschlaf - weithin als verpönt. Es wird einem Angestellten sogar als Faulheit ausgelegt. Warum eigentlich?
In Amerika und Asien ist der "Power-Nap" vielerorts Büroalltag, ebenso in manchen deutschen Konzernen. "Zu den Akten legen" bekommt in dem Zusammenhang eine vollkommen neue Bedeutung.
Schlafforscher sind sich einig: Ein Mittagsschlaf kann Konzentration und Leistungsfähigkeit steigern. Außerdem soll das Herzinfarktrisiko abnehmen. Argumente, die dafür sprechen, sich in der Pause in Morpheus’ Arme zu begeben, um die Kreativader im Kopf durchzupusten.
Ich oute mich als Fan des Büroschlafes. Zehn Minuten im Drehstuhl zurücklehnen und wegdösen. Man sollte nur nicht in den Tiefschlaf verfallen, dann fällt das Aufwachen umso schwerer. Zudem könnte es irritieren, falls plötzlich der Chef in der Tür steht und einen schnarchenden Mitarbeiter vorfindet.
Björn Carstens