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Zwischenruf: Ein neuer Blick auf die Dinge

Sascha Mummenhoff
Ich habe Vorurteile. Damit stehe ich vermutlich nicht allein da. Unter anderem gehöre ich zu denen, die nicht nachvollziehen können, warum Menschen in Deutschland auf der Straße leben müssen. Zumindest fällt es mir schwer, Mitleid zu empfinden. Ich denke mir, die suchen es sich ja selbst aus. Aber: In den vergangenen Wochen habe ich meine Meinung geändert. Aus verschiedenen Gründen.
Da ist die bewegende Geschichte des obdachlosen Rentners Rolf Pöker, über dessen Schicksal ich seit ein paar Wochen berichte. Da sind andere Menschen am Rand der Gesellschaft, die mir danach von ihren Problemen erzählten. Und da ist der obdachlose Flaschensammler, der meine gestohlene Brieftasche in einem Mülleimer fand und bei der Polizei abgab.
Meine Beobachtungen treffen nicht auf alle Obdachlosen zu. Schwarze Schafe - wenn man das so sagen darf - gibt es überall. Aber niemand sollte Obdachlose von oben herab behandeln. Sascha Mummenhoff

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