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Zwischenruf: Party vereint verlassen

(tw). Es ist bald vier Jahre her, dass der jeweils tragische Unfall-Tod von zwei jungen Menschen im Landkreis Stade die WOCHENBLATT-Leser und uns sehr erschütterte. Ein betrunkenes Mädchen verließ einen Weihnachtsball und erfror in der Nähe in einem Graben. Ebenfalls in einer Senke ertrank ein alkoholisierter junger Mann nach einer Silvesterparty.
Jedesmal waren die Feten-Fans alleine unterwegs, was ein stetig steigender Trend zu sein scheint - nicht nur bei jungen Leuten. Offensichtlich ist es "uncool", dass man auf einer Party aufeinander achtet und gemeinsam mit denen die Party verlässt, mit denen man losgezogen ist. So fällt es auch niemandem auf, wenn der Alkoholkonsum zu einer Vergiftung geführt hat oder KO-Tropfen ins letzte Getränk gemixt wurden.
Mein Appell: Geht Kompromisse ein, verlasst gemeinsam eine Fete und setzt Freunde direkt an der Haustür ab. Wer alleine gen Heimat muss, kann eine "Bin da"-SMS verschicken, wenn er sein Ziel erreicht hat. Was ist daran "uncool"?