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Zwischenruf: So weich wie Pudding

WOCHENBLATT-Redakteur Björn Carstens
Ja, grüßt hier schon wieder das Murmeltier oder was? Die Fußball-Bundesliga ist justament in die Saison gestartet und ich sehe mich genötigt, etwas über „meinen“ HSV zu Papier zu bringen. 0:0 bei Aufsteiger Köln. Ein Ergebnis, das in Hamburg Aufbruchstimmung erzeugt. Geradezu Euphorie verursacht! Wirklich! Lesen sie mal die Sicht von Trainer Mirko Slomka: „Wir haben heute sehr konzentriert und souverän gespielt. Insgesamt war es eine sehr gute Leistung und wir haben gezeigt, dass wir marschieren können.“

Ein torloses Remis gegen die Fahrstuhltruppe aus der Domstadt als Gradmesser für einen gelungenen Saisonstart zu nehmen, ist in etwa so, wie Pudding an die Wand zu nageln. Es ist sinnlos.

Positiv zu vermerken ist jedoch die Tatsache, dass sie im Volkspark offenbar Demut gelernt haben. Schließlich datiert der letzte Heimsieg vom 4. April, der letzte Auswärts-Dreier in der Liga vom 27. Oktober 2013. Vom Europapokal spricht in Hamburg (bislang) nur ein gewisser Herr Kühne. Gott sei dank!

Björn Carstens