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Asylbewerber sollen arbeiten dürfen

(bc). Die SPD-Kreistagsfraktion möchte gemeinsam mit ihrem Landratskandidaten Robert Crumbach eine Möglichkeit für Flüchtlinge und Asylbewerber schaffen, wonach diese auf freiwilliger Basis gemeinnützige Arbeiten für öffentliche Träger übernehmen können. Einen ähnlichen Beschluss hat bereits der Kreisausschuss des Landkreises Harburg getroffen.
Nach den Vorschriften des Asylbewerberleistungsgesetzes dürfen Asylbewerber Arbeitsgelegenheiten bei staatlichen, kommunalen und gemeinnützigen Trägern wahrnehmen. Dies könnten z.B. Hilfsdienste in Altenheimen, Kindergärten oder Kirchengemeinden sein. Dafür wird ihnen eine Aufwandsentschädigung von 1,05 Euro pro Stunde ausgezahlt. Crumbach: "Die Menschen, die aus Krisen- und Kriegsgebieten bei uns um Asyl und Aufnahme bitten, benötigen mehr als eine Unterkunft und Verpflegung. Durch die Aufnahme von freiwilligen Tätigkeiten in der Gesellschaft findet eine bessere Integration in die neue Umgebung statt." Der Antrag der SPD wird im Feuerschutzausschuss am Montag, 19. Mai, diskutiert.