Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Atommeiler-Abriss in Stade: Kritik am Umweltminister

(bc). Die unerwartete radioaktive Verseuchung des Betonsockels des stillgelegten Atomkraftwerks in Stade (das WOCHENBLATT berichtete) beschäftigt die Landespolitik.

Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, hat seine Kritik an der Informationspolitik von Umweltminister Stefan Wenzel erneuert: „Wenzel wusste frühzeitig über die Probleme in Stade Bescheid. Er kann oder will aber nicht erklären, warum es Tage dauerte, bis er die Öffentlichkeit darüber informierte.“

Angesichts der Meldung über eine Kontamination hätten bei Wenzel die Alarmglocken läuten müssen, so Martin Bäumer. Nach seiner Ansicht versucht Wenzel den Vorfall in Stade vorzuschieben, um den gesamten Rückbauplan von Kernkraftwerken in Frage zu stellen. Unterm Strich sieht sich Bäumer bestätigt, dass es Wenzel darum gehe, das Thema Kernenergie künstlich am Leben zu halten.

Martin Bäumer: „Mit der Energiewende bricht den Grünen ihr zentrales Thema, der Kampf gegen die Kernenergie, weg. Das will Stefan Wenzel verhindern - auch wenn es zu Lasten der eigenen Glaubwürdigkeit als Umweltminister geht.“