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Bei der Post läuft es nicht rund

Ob man sich in der Konzernzentrale der Post AG in Bonn für die verärgerten Kunden interessiert? (Foto: aus wikipedia Autor: Wolkenkratzer)
mi Landkreis. „Was stimmt nicht bei der Deutschen Post?“ Das fragt sich derzeit wieder ein Leser des WOCHENBLATT. Diesmal trifft es einen Architekten aus Iddensen (Rosengarten). Der Selbstständige, der von zu Haus aus arbeitet, erhielt jetzt drei Tage hintereinander keine Post. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich keine Briefe an mich gab, ich bekomme eigentlich jeden Tag Post“, so der Mann in einem Schreiben an das WOCHENBLATT. Jetzt sei der Postbote allerdings von Montag bis Donnerstag nicht da gewesen.
Die geschilderte Situation scheint dabei kein Einzelfall. Seit 2013 melden sich regelmäßig Leser, die keine oder nur unregelmäßig Post bekommen. Ähnliche Beschwerden gibt es in 2014 für Winsen und Rosengarten, 2012/2013 waren Rosengarten, Seevetal und Buchholz betroffen. Das WOCHENBLATT hatte deswegen schon mehrmals bei Postpressesprecherin Maike Wintjen nachgefragt und immer die gleichen Antworten erhalten: Es handle sich um nicht beweisbare Spekulationen. Für die Nachprüfbarkeit benötige die Post konkrete Daten. In 2012 verwies Wintjen zusätzlich auf einen hohen Krankenstand. Überlegungen, vielleicht fehle es der Post an Personal, widersprach die Pressesprecherin entschieden.
Allerdings: Dass beim gelben Riesen nicht alles rund läuft, lässt auch die Aussage eines Briefträgers vermuten, der sich vor einiger Zeit an das WOCHENBLATT gewandt hatte und von schlechten Arbeitsbedingungen, ständig wechselnden Zustellungsgebieten und permanenten Zeitdruck berichtete. Reagiert hat die Post auf den Beitrag im WOCHENBLATT nicht.