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Feuer und Flamme: Das ist der Olympia-Fahrplan

Mitten im Hamburger Hafen - auf dem Kleinen Grasbrook - soll das Olympiastadion entstehen (Foto: Gärtner + Christ)
(os). Wenn am Samstag, 21. März, die Mitglieder des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in der Frankfurter Pauls­kirche zusammen kommen, wird die Anspannung von Sportfans in Garlstorf und Luhmühlen (beide Landkreis Harburg) besonders groß sein: Bestätigen die Mitglieder die Empfehlung des DOSB-Präsidiums vom Montagabend, Hamburg als deutsche Bewerberstadt um die Ausrichtung der Olympischen Spiele im Jahr 2024 ins Rennen zu schicken, würden auch die Chancen der beiden kleinen Ortschaften auf den ganz großen Sport steigen. Wie berichtet, sind Garlstorf (Schießen) und Luhmühlen (Reiten) als Austragungsorte fest eingeplant.
Die DOSB-Mitgliederversammlung ist nur eine von vielen Zwischenstationen auf dem weiten Weg zu den Olympischen Spielen. Das ist der Fahrplan:
• September 2015: Bürgerentscheid in Hamburg. Mehr als 50 Prozent müssen sich für Olympia aussprechen. Wie der Entscheid durchgeführt werden soll, steht noch nicht fest
• 15. September: Der DOSB und die Ausrichterstadt melden Hamburg beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) für die Ausrichtung der 33. Olympischen Spiele an. Bislang wurde dafür eine Gebühr in Höhe von 150.000 Dollar fällig
• 7. - 9. Oktober: IOC-Seminar zur Information der Bewerberstädte
• Anfang 2016: Abgabe von Kurz-Bewerbungen beim IOC
• April/Mai: Auswahl der Kandidatenstädte durch das IOC-Exe­kutivkomitee
• Januar 2017: Abgabe der endgültigen Bewerbungsunterlagen und Garantieerklärungen
• Februar/März 2017: Besuch der IOC-Evaluierungskommission in den Bewerberstädten. Der Endbericht wird im Juli veröffentlicht
• Sommer 2017: Wahl der Olympia-Stadt 2024 in Lima (Peru).
Als Konkurrenten von Hamburg stehen Boston und Rom fest. In weiteren Städten (z. B. Paris) wird eine Bewerbung diskutiert.

Rainer Rempe (52), Landrat des Landkreises Harburg, freut sich über die Nominierung von Hamburg als deutscher Olympia-Bewerber: „Das ist eine einzigartige Chance für Hamburg, sich der Welt als Austragungsort für Olympische Spiele zu präsentieren.“ Die Menschen in der ganzen Metropolregion Hamburg würden von den Olympischen Spielen nachhaltig profitieren, denn viele Infrastrukturmaßnahmen könnten dann beschleunigt umgesetzt werden. „Der Landkreis Harburg wird die Bewerbung mit seinen attraktiven Wettkampfstätten in Garlstorf und Luhmühlen tatkräftig unterstützen.“

Weitere Statements und eine Umfrage lesen Sie in unserer Printausgabe am Samstag, 21. März.