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Fracking: Die Bürgerinitiativen müssen der Politik weiter Druck machen

mi. Bötersheim. Die Anti-Fracking Bürgerinitiativen (BI) dürfen in ihrem Druck auf die Politik nicht nachlassen. Das ist das Fazit eines Infotreffens der Bürgerinitiative zum Thema Fracking.
Vor ca. dreißig Zuschauern diskutierten die Initiatoren mit den beiden Bundestagskandidaten der Grünen Martina Lammers und Manuel Sarrazin darüber, wie sich die unkonventionelle Gasförderung effektiv verhindern lässt. „Es wird ein langer Prozess werden, die bestehende negative Gemengelage aus politischen Befindlichkeiten, Sachzwängen und wirtschaftlichen Forderungen zu durchbrechen“, so Reinhard Kurse von der BI „Kein Fracking in der Heide“. Dem schloss sich im Wesentlichen auch Manuel Sarrazin an. Auf die Frage, warum die Grünen ihre Ablehnung des Frackingverfahrens nicht in das Wahlprogramm zur Bundestagswahl schrieben, antwortete Sarrazin, auch seine Partei sei gegen das Frackingverfahren, allerdings wolle man für mögliche Koalitionen flexibel bleiben. Außerdem ließe sich Fracking langfristig nur durch eine Änderung des Bergrechts verhindern und genau dafür werden sich die Grünen verstärkt einsetzen, erklärte Manuel Sarrazin.