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Grüne wollen die Hebammen retten

(lt). Für die Rettung der Hebammen setzen sich die Grünen aus Niedersachsen ein und haben eine Bundesratsinitiative angestoßen. „Schöne Worte allein helfen den Hebammen nicht weiter", sagt Elke Twesten, frauenpolitische Sprecherin der Grünen. Sie freue sich über die breite Unterstützung des Antrages im Niedersächsischen Landtag.
Der Fortbestand der Familienhebammen in Niedersachsen hänge von dem Fortbestand der freiberuflichen Hebammen ab, so Twesten. Sollte die Grundversorgung in Niedersachsen zusammenbrechen, werde es auch das Zusatzangebot der Familienhebammen nicht mehr geben können. Zur Rettung der Hebammen müssten alle möglichen Mittel und Wege ausgeschöpft werden.
Seit 2008 habe jede vierte Hebamme in Deutschland die Geburtshilfe aufgeben müssen, weil sie sich mit ihrem geringen Verdienst von 8,50 Euro pro Stunde die Berufshaftpflicht für jährlich 5.000 Euro nicht mehr leisten konnte, so Twesten.
Außerdem hatte eine von drei Haftpflichtversicherungen, die überhaupt noch Angebote für Hebammen bereitstellen, angekündigt, sich im kommenden Jahr zurückzuziehen.
Nach jetzigem Stand bedeute dies das Aus für die Versorgung der Bevölkerung mit freiberuflichen Hebammenleistungen, insbesondere hinsichtlich der Geburtshilfe, so Twesten.

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