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Imagefilm für Autobahnbau

Die Karte zeigt die geplante Strecke der A21 (rot). Sie verläuft auf der Trasse der jetzigen B404. Die Querspange zur A7 (gelb) ist umstritten (Foto: IHK)

IHK bringt A21 wieder ins Spiel / Landkreis Harburg spricht sich gegen Querspange zur A7 aus

(os). Zwei Jahre lang ruhte still der See beim Autobahnprojekt A21, jetzt bringt die Initiative "Pro A21" das Thema wieder aufs Tapet. Jüngst präsentierte die Initiative - ein Zusammenschluss der Handelskammer Hamburg und der Industrie- und Handelskammern (IHK) Braunschweig, Hamburg, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg sowie des Nordland-Autobahn-Vereins und des ADAC Hansa - den Imagefilm "A21 - jetzt!". Von der östlichen Umgehung von Hamburg wäre auch der Landkreis Harburg betroffen: Die Pläne sehen vor, die Bundesstraße 404 zwischen Geesthacht und Handorf durch die Elbmarsch zu einer Autobahn aufzuwerten.
Die A21 würde in Schleswig-Holstein an der Anschlussstelle Bargteheide beginnen und von dort Richtung Süden bis zur A39 Maschen-Lüneburg geführt. Es gibt weitere Überlegungen, von dort eine Querspange zur A7 zu schaffen.
"Wir begrüßen die Initiative der IHK, weil sie neues Leben in das Thema bringt", sagt Bernhard Frosdorfer, Sprecher des Landkreises Harburg. Der Landkreis unterstütze die Pläne, die B404 bis Handorf auszubauen. Dagegen lehne man die Querspange hinüber zur A7 ab, betonte Frosdorfer. Die Position der Verwaltung deckt sich mit der ablehnenden Haltung der Gemeinden im Südosten des Landkreises. U.a. hatte sich die Samtgemeinde Salzhausen gegen den Bau einer Querspange über ihr Gebiet ausgesprochen.
Die Politik sieht die IHK in der Pflicht, ihre Pläne zu verfeinern. "Bis zur A39-Anschlussstelle Handorf ist die A21 ein Thema, darüber hinaus aber ganz bestimmt nicht", sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Heiner Schönecke.
• Informationen über die IHK-Initiative auf www.a21-jetzt.de.