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Kein Personalabbau im Öffentlichen Dienst

(mum). "Wieder einmal wird mit den Vorurteilen der Bevölkerung gegen die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes Politik gemacht." Mit diesen Worten kritisiert ver.di-Gewerkschaftssekretär Gunnar Wegener die Forderung des Landesrechnungshofes, die Zahl der Landesbediensteten in den nächsten 15 Jahren um fast 20.000 zu reduzieren. Es sei eine Milchmädchenrechnung, wenn man der Öffentlichkeit Glauben mache, weniger Einwohner bedeutete weniger Aufgaben und damit weniger Beschäftigte. "Dies geht nur dann, wenn gleichzeitig auch eine deutliche Aufgabenreduzierung stattfindet." Laut Wegener sollen aber immer mehr Aufgaben mit dem gleichen oder weniger Personal erledigt werden.
Auch bei den Lehrerstellen gebe es nur bedingt einen Zusammenhang zwischen Kinder- und Lehrerzahl. "Nach wie vor beschweren sich Eltern über zu große Klassen gerade im Grundschulbereich und über die hohe Anzahl von Stunden, die aufgrund von Lehrermangel ausfallen", sagt Wegener. Es sei wichtig, in gut ausgebildete und eine genügende Anzahl von Lehrern zu investieren.