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Lucke scheitert mit Reformplänen

AfD-Parteisprecher Bernd Lucke (Foto: kb)
(mum). Böse Schlappe für den Winsener Bernd Lucke, dem Parteisprecher der Alternative für Deutschland (AfD, Foto). Auf dem Parteitag in Erfurt scheiterte Lucke jetzt mit einer umstrittenen Satzungsänderung, die ihm mehr Macht verschaffen sollte. Nach heftiger Kritik zog Lucke den Antrag für eine neue Führungsstruktur in der Anti-Euro-Partei zurück. Der Winsener wollte die Macht an der Parteispitze bündeln und einen Vorsitzenden statt der bislang drei gleichberechtigten Sprecher einführen.
Zuvor hatten in einer erregten Debatte laut Medienberichten Delegierte der Parteiführung eine Schwächung der innerparteilichen Demokratie vorgeworfen. Das Luckes Antrag solle nun zu einem späteren Zeitpunkt beraten werden.
Der Parteichef wollte mit der Reform dem Chaos in Teilen der Partei Einhalt gebieten. Tatsächlich hatte es in den vergangenen Monaten zahlreiche Konflikte in Landes- und Kreisverbänden gegeben. Die Streitthemen gleichen sich: Vorwürfe wegen mangelnder innerparteilicher Demokratie, persönliche Konflikte, Differenzen beim politischen Kurs.
Zudem vertagten die Mitglieder auch die Entscheidung über die politische Leitlinie der AfD.