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"Menschen müssen menschenwürdig wohnen"

(bc/nw). Mit einem inzwischen landesweit gültigen Erlass legt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt Mindeststandards für die Unterbringung von Beschäftigten mit Werkverträgen fest. „Menschen, die bei uns arbeiten, müssen auch menschenwürdig wohnen“, sagt Rundt.

In dem Erlass sind der Mindest-Platzbedarf pro Bewohner in Schlafräumen und Aufenthaltsräumen sowie die Ausstattung der Sanitäreinrichtungen geregelt. Je nach Ausstattungsvariante müssen auf den Schlafbereich bei Unterbringung von bis zu sechs Personen mindestens sechs Quadratmeter pro Bewohner entfallen. Außerdem müssen Fußböden, Wände und Decken gegen Feuchtigkeit geschützt und gegen Wärme und Kälte gedämmt werden. Rundt: „Am wichtigsten ist uns, dass die baulichen Anforderungen gesunde Wohnverhältnisse und einen ausreichenden Brandschutz für die dort lebenden Menschen sicherstellen.“

Hintergrund: Bei einem Brand in einer Werkvertragnehmer-Unterkunft im vergangenen Juli in Papenburg waren zwei rumänische Arbeiter gestorben.