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Notfall-Kooperation von sieben Landkreisen

Unterzeichneten den Kooperationsvertrag: die Landräte (hinten v. li.) Kai-Uwe Bielefeld (Cuxhaven), Manfred Ostermann (Heidekreis) und Michael Roesberg (Stade) sowie (vorne v. li.) Hermann Luttmann (Rotenburg), Joachim Bordt (Harburg), Peter Bohlmann (Verden) und Bernd Lütjen (Osterholz) (Foto: oh)
(os). Die Landkreise Harburg und Stade haben eine niedersachsenweit einmalige Kooperation mit fünf Nachbarkreisen geschlossen, durch die im Notfall eine große Zahl von Verletzten landkreisübergreifend schnell und unbürokratisch versorgt werden kann. Die Landräte Joachim Bordt (Harburg) und Michael Roesberg (Stade) unterzeichneten jetzt den Kooperationsvertrag mit den Kollegen Kai-Uwe Bielefeld (Cuxhaven), Manfred Ostermann (Heidekreis), Hermann Kuttmann (Rotenburg), Peter Bohlmann (Verden) und Bernd Lütjen (Osterholz). Die Kooperation trägt den sperrigen Titel "Konzept zur überregionalen Bewältigung eines Massenanfalls an Verletzten (ÜManV)".
Das Konzept ermöglicht es u.a., dass bei einem Unfall auf der Autobahn abrufbare zusätzliche Rettungsdienst-Einheiten aus benachbarten Landkreisen zur Unterstützung der Kräfte vor Ort angefordert werden können. Zudem regelt es die notwendige Alarmierung durch die Rettungsleitstellen.
Das niedersächsische Rettungsdienstgesetz sieht vor, dass die Träger der Rettungsdienste - in der Regel die Landkreise - Pläne für die Bewältigung größerer Notfälle ausarbeiten.