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Als würde "Bigfoot" Fenster putzen

WOCHENBLATT-Redakteur Björn Carstens (Foto: tp)
Und ich dachte schon, ich, WOCHENBLATT-Redakteur Björn Carstens (35), wäre der einzige Mensch weit und breit, der sich entschlossen hat, bis Ostern auf sein Smartphone zu verzichten. Dem ist offenbar nicht so. Zumindest, wenn ich einer jüngst veröffentlichten DAK-Umfrage Glauben schenke.
Immerhin 21 Prozent, jeder Fünfte, schaltet sein Handy zeitweise ab. Viel mehr, also rund zwei Drittel, wollen in der Fastenzeit die Finger von Alkohol (67 Prozent) und Süßigkeiten (66 Prozent) lassen. Alternativen, die ich für mich ausschließen konnte. Zu realitätsfern.
Aber wo verstecken sich die 21 Prozent Smartphone-Faster? Außer den notorischen Verweigerern, die die "einfachen Telefone" aus banalen Gründen wie "Telefonieren und SMS reichen mir" bevorzugen, habe ich bislang keinen getroffen. Schade eigentlich. Man könnte über die Gründung einer Selbsthilfegruppe nachdenken, in der man seine Erfahrungen ohne ständiges E-Mail-Checken und Chatten austauscht.
Liebe Leidensgenossen, meldet Euch doch bitte bei mir in der Redaktion (Tel. 04141-409526, bc@kreiszeitung.net). Ich kann Unterstützung gebrauchen.
Vielleicht können wir uns dann gemeinsam über die Generation Smartphone amüsieren. Über eine Generation, die auf ihrem Handy rumwischt, als würde "Bigfoot" Fenster putzen. Björn Carstens