Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Auch Väter können eine Eltern-Kind-Kur beantragen

(bim/nw). Auch Väter können mit ihren Kindern eine Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme im Rahmen einer Mutter/Vater- und Kind-Kur beantragen, wenn der Arzt eine entsprechende Kurbedürftigkeit attestiert. Darauf weist das Mutter-Kind-Hilfswerk e.V. hin.
Das Rollenbild innerhalb der Familie hat sich gewandelt. Väter sind heutzutage weitaus mehr in die Kindererziehung und in den Haushalt eingebunden als noch vor zehn Jahren. Jeder fünfte Alleinerziehende ist heute männlich. Die damit verbundenen Strapazen spüren nun auch immer mehr Väter: Durch die Dreifach-Belastung in Familie, Beruf und Haushalt kann sich auch beim "starken Geschlecht" ein Ungleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele einstellen.
Folgende Indikationen können im Rahmen einer Mutter/Vater- und Kind-Kur behandelt werden: Erschöpfungszustände, aus denen sich das Burnout entwickeln kann, Angstzustände, Schlafstörungen, aber auch Rückenschmerzen und Gelenkbeschwerden. Die Väter finden in der Kur Ruhe, Entspannung und einen Ausgleich durch sportliche und familienbezogene Aktivitäten.
Väter erhalten die notwendigen Attest- und Antragsformulare bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse, dem Mutter-Kind-Hilfswerk e.V. unter Tel. 0800-2255100 oder im Internet unter www.mutter-kind-hilfswerk.de zum Download.
Die Formulare werden vom Haus- oder Facharzt ausgefüllt. Damit kann bei der Krankenkasse oder mit Unterstützung des Mutter-Kind-Hilfswerks e.V. eine Kur bei der Krankenkasse beantragt werden.