Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Das sind die Top Touristenmagneten in Hamburg - Von Elphi bis Spielbank

(Foto: uelle: unsplash.com/robert-katzki)
Hamburg erlebte im Jahr 2017 einen erneuten Aufschwung des Tourismus. Dafür verantwortlich sind auch die verschiedenen Sehenswürdigkeiten, auf die die Besucher der Stadt während ihres Aufenthalts unbedingt einen Blick werfen möchten. Doch welche Orte der Hansestadt konnten im vergangenen Jahr die Rolle des Touristenmagneten an sich reißen und damit zum wirtschaftlichen Erfolg dieser Tage beitragen?

Die Elbphilharmonie

Vor allem aufgrund der langen Bauzeit ist vielen Hamburgern schon kaum mehr bewusst, dass sie mit der Elbphilharmonie über ein neues zentrales Wahrzeichen verfügen. Mit der Fertigstellung, die ebenfalls in das Jahr 2017 fiel, konnten nun auch die ersten Touristen einen Blick auf das teure Bauwerk werfen. Dass sich so viele Besucher der Stadt für den Besuch der Philharmonie entschieden, hat einerseits mit der angebrachten Aussichtsplattform zu tun. Sie bietet einen nicht zu vergleichenden Überblick über den Hafen und ist schon aus diesem Grund eine Reise wert. Auf der anderen Seite ist es kostenlos möglich, die Plattform zu erklimmen.

Weiterhin konnten bereits in den ersten Monaten nach der Eröffnung großartige Künstler für einen Auftritt in der Philharmonie begeistert werden. Da es das Ziel der Veranstalter war, sogleich erschwingliche Tickets für jedes Konzert für einen Preis von weniger als 25 Euro zur Verfügung zu stellen, war der Andrang hierbei besonders groß. Auch in Zukunft gehen die Verantwortlichen von einer solchen Wirkung der Elbphilharmonie auf den Tourismus vor Ort aus.

Die Stadt des Glücksspiels

In vielen Gegenden Deutschlands sind Spielbanken inzwischen auf dem Rückzug. In Hamburg gelingt es den Anbietern des schnellen Gewinns nach wie vor, großartige Umsätze zu erzielen. Dafür sind nicht nur die Einheimischen verantwortlich, die sich für ein Spiel entscheiden. Auch immer mehr Touristen werden im Bereich des Glücksspiels aktiv und versuchen, dort einen Gewinn für sich zu erzielen. Im besten Fall ist es auf diesem Wege möglich, die Urlaubskasse noch etwas aufzubessern. Eine genaue Übersicht über die Spielbanken, die in der Hansestadt aktiv sind, ist hier zu finden.

Einerseits sind es die klassischen Spielautomaten, die es den Besuchern in den Spielbanken angetan haben. Doch nicht nur diese moderne Art des Spiels steht dabei besonders hoch im Kurs. Auf der anderen Seite gibt es klassische Glücksspiele wie Poker, Black Jack oder Roulette, denen in vielen Casinos weiterhin eine große Bedeutung zukommt.
Immer mehr Hamburger stehen den Glücksspiel-Angeboten in ihrer Stadt jedoch kritisch gegenüber. Schließlich prägen die Spielbanken das Stadtbild inzwischen entscheidend und sorgen auf diese Weise für viel Diskussionsstoff. Wie lange sie in Zukunft noch geduldet werden, ist bislang nicht bekannt.

Ein Besuch auf der Reeperbahn
Natürlich stellt das Glücksspiel nicht das einzige Laster dar, für das die Stadt Hamburg bekannt ist. Weiterhin konnte die Reeperbahn ihren legendären Ruf über die Jahre konservieren. Die bekannteste Rotlichtmeile in Deutschland wird damit für eine ganz gewisse Zielgruppe interessant. Durch die vielen Geschichten und Gerüchte, die sich rund um diesen Ort voller Geschichte und Tradition ranken, konnte sich die Reeperbahn in den vergangenen Jahren sogar zu einer Sehenswürdigkeit Hamburgs entwickeln.

Wer sich für einen Besuch entscheidet, findet vor Ort einige der bekanntesten Strip-Klubs in Deutschland. Obwohl nach wie vor eifrig darüber diskutiert wird, ob die Stadt Hamburg tatsächlich Stolz auf dieses Wahrzeichen der besonderen Art sein kann, hat es auf der Seite der Touristen bereits zahlreiche Anhänger für sich gewonnen. Unter diesen Umständen bleibt nur zu erkennen, dass auch diese Facette der Hansestadt einen wichtigen Beitrag zum Boom des Tourismus im Jahr 2017 leistete.

Die Speicherstadt - ein Blick in die Geschichte

Bei einer historischen Tour durch Hamburg darf auch ein Blick in die Speicherstadt nicht fehlen. Schließlich handelt es sich um einen Ort, der einst einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Metropole hatte. Dabei geht die Funktion in Zeiten zurück, in denen der Handel einen noch größeren Einfluss auf die Blüte der Stadt hatte. Die Waren wurden zur damaligen Zeit noch nicht auf großen Containerschiffen, sondern in Säcken, Fässern oder gar offen transportiert. Folglich wurden verschiedene Lagerstädten gebraucht, um die Bestände umladen zu können, wenn sie erst einmal am Hamburger Hafen angekommen waren.

Die großen Lagerstätten, die am Rande der Stadt errichtet wurden, lassen sich bis heute besichtigen. Erst im 20. Jahrhundert, als schließlich mehr und mehr Container verladen wurden, verloren sie ihre Funktion. Heute ist es auch dank der fachkundigen Führungen möglich, einen interessanten Einblick in dieses Kapital der Schifffahrt zu bekommen, welches bis heute kaum etwas von seiner ursprünglichen Faszination einbüßte. Kein Wunder, dass sich zuletzt so viele Touristen für einen Blick auf die historischen Monumente von Hamburg entschieden, als sie ihren Besuch antraten.