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"Der kleine Muck" im Harburger Theater

Wann? 17.12.2013 bis 01.01.2014

Wo? Harburger Theater, Museumsplatz 2, 21073 Hamburg DE
Schnell wie der Wind ist "Der kleine Muck" unterwegs (Foto: oh)
Hamburg: Harburger Theater |

... und die Komödie "Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm": Wer war denn nun der bessere Hitler-Darsteller?

tw/nw. Harburg. „In Nicea, meiner Vaterstadt, wohnte ein Mann, den man den kleinen Muck nannte“ - So beginnt Wilhelm Hauffs Geschichte "Der kleine Muck“, die von der Suche nach dem Glück erzählt. Noch bis Dienstag, 17. Dezember, wird die Bühnenfassung für Kinder ab fünf Jahren täglich im Harburger Theater (Museumsplatz 2) gezeigt. Umgesetzt wird das rührende, zauberhafte und lehrreiche Märchen aus dem Orient mit Christian Wendt (Kleiner Muck), Aseb Mokonen (Prinzessin Amarza), Sebastian Faust (Erzähler, König), Joseph Reichelt (Junge, Mundschenk), Alexander Bornhütter und Mario Thomanek (beide in div. Rollen).
Zum Inhalt: Auf seiner Reise quer durch die unbekannte Welt stößt der kleine Muck auf Neider und Missgunst. Doch der clevere Mann weiß sich zu helfen: Mit magischen Pantoffeln, die ihn in Windeseile überall hintragen, und einem Stock, der ihm anzeigt, wo immer sich ein Schatz befindet, nimmt er es mit seinen Widersachern auf. Mit Klugheit, Optimismus und Fantasie geht er seinen Weg.

Außerdem wird im Harburger Theater die Komödie "Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" (bis 22. Dezember) von Theresia Walser präsentiert. Darin warten drei Schauspieler auf ihren Auftritt in einer Bühnen-Talkrunde für das Rollenfach "Nazigröße". Der berühmte Franz Prächtel (Peter Bause) und der prominente Peter Söst (Nicki von Tempelhoff) sind jeweils durch ihre Darstellung als Hitler bekannt geworden. Der junge Ulli Lerch (Kristian Bader) hingegen hat „nur“ den Goebbels gespielt. Weil der Moderator noch nicht da ist, fangen sie an zu plaudern, über ihr Metier, unfähige Kollegen und ihre Figuren. Prahlerisch, eitel und egomanisch erörtern diese drei grandiosen Selbstdarsteller, wer denn wohl der beste Hitler war. Die Diskussion entwickelt sich zum urkomischen Glaubenskrieg und einer mehr oder weniger selbstkritischen Auseinandersetzung mit dem Theater und der Schauspielerei.

- Vorstellungen, Preise und Reservierung: Tel. 040-428713604 und auf www.harburger-theater.de.