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Die Bedeutung von gedruckten Visitenkarten im digitalen Zeitalter

Wichtiger denn je (Foto: unsplash.com/olu-eletu)
Besonders in der Geschäftswelt ist das digitale Zeitalter schon vor Jahren angebrochen. An einigen Stellen weht jedoch bis heute ein nostalgischer Wind. Dass manche in die Jahre gekommenen Bräuche durchaus ihre Berechtigung haben, zeigt das Beispiel der Visitenkarte. Noch immer gilt sie als wichtiges Utensil, das auch bei den Unternehmen im Landkreis nicht wegzudenken ist.

Nicht mehr wegzudenken

Grundsätzlich ließe sich die zentrale Funktion, die eine Visitenkarte übernimmt, ohne großen Aufwand auch auf digitale Geräte übertragen. Jedes Smartphone ist dazu in der Lage, die Kontaktdaten des Gegenübers zu speichern, der uns gerade von einer neuen Zusammenarbeit überzeugen wollte. Allerdings behielt die Visitenkarte ihren besonders wertigen Status und bietet darüber hinaus die praktische Möglichkeit, um die Bedeutung des Gesprächs zu untermalen. Auch die Hersteller haben erkannt, wie groß das Potenzial der Visitenkarte selbst in diesen Tagen noch ist. Im Internet, wie zum Beispiel auf gotprint.de, gibt es daher die Möglichkeit, die kleinen Kärtchen günstig und in größeren Mengen zu bestellen.

Die richtige Übergabe der Visitenkarte

Wie wichtig uns die Visitenkarte in der Gesellschaft ist, zeigen auch die gängigen Umgangsformen. Eine Visitenkarte sollte nie dreckig und mit zahlreichen Knicken ausgehändigt werden. Nur ein in Ordnung gehaltenes Kärtchen ist es überhaupt wert, in die Hände des Gegenübers zu gelangen. Wer in einem anderen Firmengebäude zu Gast ist und dort in eigener Sache werben möchte, überreicht seine Visitenkarte im Übrigen stets zuerst. Das dadurch dargelegte Angebot kann wiederum vom Gastgeber dadurch akzeptiert werden, dass die Kontaktinformationen auch in die andere Richtung fließen. Noch deutlicher tritt diese besondere Umgangsform mit der Kreditkarte in Asien zutage. Dort ist es üblich, sie bei der Übergabe mit beiden Händen festzuhalten, um dadurch die persönliche Bedeutung in der Situation noch einmal zu unterstreichen.

Praktisch und handlich

Dass die Visitenkarte selbst den digitalen Wandel überdauerte, lässt sich auch auf die Funktionalität zurückführen. So einfach das Prinzip auf den ersten Blick ist, so vielseitig sind die Möglichkeiten, die in der Praxis daraus geschöpft werden können. Auf der einen Seite stehen auf der kleinen Karte alle wichtigen Informationen zur Verfügung, die für eine weitere Kontaktaufnahme benötigt werden. Zugleich vermittelt uns die Visitenkarte auch einen haptischen Anreiz, wie er bei einer digitalen Erfassung der Daten auf einem Smartphone, oder in einer großen Datenbank, nicht gegeben wäre.
Wie die Visitenkarte im neuen Jahrtausend gestaltet sein sollte, um in der Geschäftswelt Anklang zu finden, ist von individuellen Faktoren abhängig. Manche Branchen, die mit kreativer Gestaltung und Design im Zusammenhang stehen, sollten diese Fähigkeiten bereits auf der kleinen Karte zum Ausdruck bringen. Sind solche Einflüsse in einer Branche nicht erwünscht, kann die Karte nüchtern gestaltet sein und einzig das Logo des Unternehmens als bildliches Material zur Verfügung stellen. Hier sind demnach unterschiedliche Möglichkeiten vorhanden, die bereits bei der Bestellung beachtet werden sollten.

Die Visitenkarte als ein Indikator für Seriosität ist also noch in dieser Zeit relevant. Wer behauptet, die Zeit des kleinen Papiers sei abgelaufen, setzt sich damit völlig über die aktuelle Entwicklung in der Branche hinweg. Der Einsatz der Visitenkarte, welcher in der zurückliegenden Zeit bisweilen noch weiter anstieg, ist weit mehr als der Wunsch nach dem Flair alter Tage.