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Diese DAX Konzerne haben Firmensitze im Norden

DAX Konzerne im Norden (Foto: unsplash.com/olu-eletu)
Schon seit Jahrzehnten sind es die großen Unternehmen, welche für den wirtschaftlichen Aufschwung in unserer Region verantwortlich sind. So mancher große Arbeitgeber schaffte sogar den Sprung in den Deutschen Aktien Index und findet sich deshalb auf gleicher Ebene mit zahlreichen internationalen Großkonzernen. Doch welchen Firmen ist es gelungen, Deutschland und Europa ihren Stempel aufzudrücken?

Erfolgsmodell Beiersdorf

Bis in den Landkreis wirkt die Kraft des Beiersdorf-Konzerns. Während der Name häufig nur klein auf den Produkten zu finden ist, kennen die Verbraucher die Hauptmarke unter einem anderen Namen - Nivea. Schon seit vielen Jahrzehnten handelt es sich um eines der am häufigsten verkauften Kosmetikprodukte, welches inzwischen einen internationalen Siegeszug feierte. Mit rund 4.000 Beschäftigten in der Region zählt Beiersdorf sogleich zu den bedeutendsten Arbeitgebern überhaupt. Wer als Außenstehender auch am wirtschaftlichen Aufschwung der Marke teilhaben möchte, kann schon seit vielen Jahren die Aktien der Firma erwerben. Im Verlauf der letzten 20 Jahre hat sich deren Wert fast verzehnfacht, wovon auch der eine oder andere Privatanleger profitierte. Die Dividendenstrategie des Investments, wie sie auch unter www.binoro.de im Finanzblog genauer vorgestellt wird, hätte ebenfalls zu ansehnlichen Erfolgen geführt.

Die Lufthansa im Blick

Auch die Lufthansa verfügt über eine große Niederlassung in Hamburg, wo rund tausend Beschäftigte angestellt sind. Der Konzern erlebte seinen großen Aufschwung vor allem in der Nachkriegszeit. Bereits die ersten Kanzler der Bundesrepublik hoben vorwiegend mit der Lufthansa ab, die ihren Hauptsitz inzwischen in Köln hat. Die zentrale Anlaufstelle für alle technischen Angelegenheiten ist allerdings nach wie vor die Hansestadt. Während sich die Airline in den 1950er und 1960er Jahren zu einem wahren Symbol für den wirtschaftlichen Aufschwung im Land entwickelte, musste sie in den vergangenen Jahren besonders mit der Konkurrenz der Billigflieger zurechtkommen. Durch ein neues Preismanagement und die Erhaltung des außergewöhnlichen guten Service gelang es dem Unternehmen jedoch, auch die neue Konkurrenz zu dominieren. Mit gutem Grund ist die Aktie deshalb schon seit vielen Jahren im DAX vertreten. Anleger können sich auf eine Dividende von rund drei Prozent freuen, müssen dafür jedoch eine erfahrungsgemäß hohe Volatilität in Kauf nehmen, welche das Papier an den Tag legt.

Der Medienkonzern Axel Springer

Immerhin in den MDAX schaffte es die Axel Springer SE, welche die Region Hamburg schon in den vergangenen Jahren prägte. Trotz des starken Gegenwinds, den das Unternehmen schon seit Jahrzehnten immer wieder hinnehmen musste, gelang es in der Folge, einen großen Medienkonzern daraus zu formen. Spätestens mit dem Börsengang im Jahr 2007 war jedem die große Bedeutung bewusst, den das Unternehmen in der Folge einmal haben dürfte. Zumindest der Kurs der Aktie erlebte in den kommenden zehn Jahren Höhen wie Tiefen. Nach dem Einstieg bei rund 40 Euro fiel das Papier einige Monate später auf nur noch 15 Euro, was auch als Auswirkung der Finanzkrise zu sehen war. Inzwischen stellte sich jedoch eine stetige Verbesserung ein. Mit einem Wert von rund 60 Euro und einer Dividende von mehr als 3,5 Prozent stieg auch die Attraktivität des Unternehmens in den Augen der Aktionäre weiter an. Diese werden schon gespannt sein, ob der Erfolgskurs auch in den kommenden Jahren noch weiter fortgesetzt werden kann.

Fazit

Alles in allem sind es die großen Konzerne, welche für einen wesentlichen Teil der Arbeitsplätze in unserem Landkreis verantwortlich sind. Ihre Wirkung strahlt meist aus der Metropole Hamburg hinaus und ist für die gute Konjunktur vor Ort verantwortlich. Wer nicht die Möglichkeit hat, sich in einer dieser Firmen zu engagieren, kann zumindest als Privatanleger an der Börse von deren satten Jahren profitieren. Zumindest aktuell ist davon auszugehen, dass die Werte auch in der nächsten Zeit ihre Bedeutung für die Börse behalten.