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Digitalisierung in der Arbeitswelt

(Foto: unsplash.com/jacky-chiu)
Unser Leben funktioniert digital. Verfügten wir noch vor wenigen Jahrzehnten über Schallplattenspieler, Standtelefon, Adressbuch, Kalender oder große VHS-Sammlungen, zücken wir nunmehr schlichtweg unser Smartphone oder entspannen uns vor dem HD-Fernseher mit der mobilen Mediathek. Auch die Arbeitswelt verändert sich in einem rasanten Tempo – zwischen Vorteilen und neuen Branchenzweigen sowie Schattenseiten und sterbenden Berufen.

So verändert sich die Arbeitswelt

Die Digitalisierung konfrontiert Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit neuen Herausforderungen. Einige Berufe werden sie nicht einmal überleben, bereits in den kommenden Jahren obsolet und durch Rechenkraft ersetzt werden. Wer sich zu spät an die neuerlichen Bedingungen anzupassen weiß, wird schneller überholt, als ihm lieb ist.

Immerhin: Durch die Digitalisierung entstehen im gleichen Atemzug neue und kreative Branchen, die es ohne sie niemals hätte geben können. Es lohnt sich für alteingesessene Arbeiter gar nicht erst, dem Zeitgeist den Kampf anzusagen. Vielmehr gilt es, die neuen Umstände anzuerkennen, auf sie einzugehen und von ihren Vorteilen zu profitieren. Die neuen Arbeitsmodelle erlauben Flexibilität und gesunden Opportunismus. Als Beispiel kann man die Logistikbranche nehmen, die durch die Lösungen und Technologien von Experten wie Ehrhardt + Partner komplett vernetzt und digitalisiert wird.

Zwischen Flexibilität und Dauerbelastung

Jüngere Arbeitnehmer bemerken schon heute, kaum mehr entspannen zu können. Denn während sie einerseits gemütlich im Home Office agieren dürfen, wird die ständige Erreichbarkeit schnell zu einer Dauerbelastung. Mag die Produktivität ob der eigens eingeteilten Zeit in rasante Höhen steigen, so bewegt sich auch der Stress auf einem ungeahnten Niveau. Wer immer zu erreichen ist, der hat nie frei und keine Zeit für seine Hobbys. Die Linie zwischen Beruf und Privatleben ist schmal – und wird selbst von Arbeitgebern zu selten erkannt.

Arbeitsrecht damals und heute

Apropos: Die Verlegung der Arbeitskraft ins Home Office birgt Verpflichtungen für den Arbeitgeber. Noch bevor die positiven Seiten der Digitalisierung ausgekostet werden dürfen, müssen Arbeitsschutzmaßnahmen befolgt werden. Die Chefetage ist verpflichtet, den Arbeitsplatz aufzusuchen und eigenhändig zu überprüfen, ob Sicherheit gegeben ist. Das bestehende Arbeitsrecht wird in den kommenden Jahren mit unzähligen Änderungen einhergehen, Berufszweige vor Hindernisse stellen, die momentan utopisch klingen.
Digitalisierung als Chance begreifen

Während sich mit der Digitalisierung hadernde Unternehmen um einen professionellen Ansprechpartner bemühen sollten, liegt es an den Arbeitnehmern, den Wandel der Berufswelt nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen mitzugestalten. Denn wenngleich die Distanzierung der klassischen Berufe progressiver Gedanken bedarf, sind der Selbstverwirklichung keine Grenzen gesetzt. Die individuelle Gestaltung des Tages fernab von Bürogebäude und Faxgerät ist auch das, was die Arbeiter draus machen. Wer weiß: Vielleicht finden auch unzufriedene Angestellte endlich den Ausweg und eine Beschäftigung, die sie voll und ganz erfüllt.