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Erkältungsviren

Tipps gegen Erkältungsviren
Schnupfen, Husten – an einer Erkältung sind meist Viren schuld. Aber wie verbreiten sich Erkältungsviren und wie kann man sich vor ihnen schützen?

Ansteckung mit Erkältungsviren vermeiden
Kratzender Hals, Niesanfälle, laufende Nase – eine Erkältung ist unangenehm, aber meist nicht so schlimm, dass wir deshalb zuhause bleiben. Doch genau das ist das Tückische an einer Erkältung. Denn dadurch können sich die Erkältungsviren erfolgreich auf andere Menschen übertragen. Wie kann man sich am besten vor Infektionen schützen?

Was sind Erkältungsviren?
Jedes Jahr treiben sie erneut ihr Unwesen und befallen die Menschen vor allem im Winter, wenn das Immunsystem am schwächsten ist. Es gibt insgesamt mehr als 200 verschiedene Erkältungsviren, die zunächst in die Schleimhäute der Menschen eindringen und typische Symptome wie Halsschmerzen, Husten, Niesen und eine triefende Nase hervorrufen. Zu den häufigsten Erkältungsviren gehören die sogenannten Rhinoviren, Coronaviren und Respiratory-Syncytial-Viren. Diese docken sich an den Zellen ihres Wirtes an und verbreiten sich im ganzen Körper. Deshalb fühlen sich Erkrankte meist allgemein sehr schlapp und müde.

Unterschieden werden muss die Erkältung, oder auch grippaler Effekt, von der echten Grippe. Diese wird von Influenzaviren ausgelöst und geht meist mit heftigeren Symptomen sowie hohem Fieber (über 39 Grad Celsius) einher.

Vorsicht Viren: Die Ansteckung mit Erkältungsviren
Die Aktion „Wir gegen Viren“, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit gestartet wurde, will über die Ansteckungsgefahr durch Erkältungsviren aufklären.
Erkältungsviren werden durch Tröpfcheninfektion durch die Luft, Schmierinfektion (Berührung von kontaminierten Gegenständen) sowie direktem Kontakt mit Erkrankten übertragen. Mediziner vermuten, dass Erkrankte bereits zwei Tage, bevor sich die ersten Anzeichen bemerkbar machen, ansteckend sind. Am größten ist die Gefahr einer Übertragung aber in den ersten zwei Tagen der Erkältung.
Auch wenn die Symptome vielleicht nicht so stark sind, sollten sich Erkrankte nicht pflichtbewusst in die Arbeit schleppen und besser einen Tag zuhause bleiben. Zum einen können sie sich dadurch richtig erholen, zum anderen stecken sie nicht ihre Arbeitskollegen an.
Vor allem Kinder fangen sich häufig eine Erkältung ein, da ihr Immunsystem noch kaum Kontakt mit Viren hatte und ihr Körper erst im Laufe des Lebens immer mehr Antikörper entwickelt. Nicht selten überträgt sich eine Erkältung schnell auf die anderen Familienmitglieder, da eine Familie oft viele Stunden zusammen verbringt und die gleichen Gegenstände benutzt.

Tipps zur Erkältungsprävention
Vor allem wenn jeder um einen herum anfängt zu schniefen, ist es wichtig einige Tipps zur Erkältung zu befolgen. Das Einhalten von einigen Hygienemaßnahmen, kann die Ansteckungsgefahr für einen selbst und andere minimieren. Die Aktion „Wir gegen Viren“ empfiehlt,
- die Hände mehrmals am Tag gründlich mit Seife zu waschen, weil vor allem die Hände mit Erkältungsviren in Berührung kommen können.
- in die Armbeuge zu husten und dabei einen größtmöglichen Abstand zu Mitmenschen einzuhalten.
- bei starker oder fieberhafter Erkältung zu Hause zu bleiben, um seine Mitmenschen nicht anzustecken.
- sich während einer Erkältung zu erholen und versuchen durch Hausmittel oder Medikamente schnellstmöglich wieder gesund zu werden.
- die Familienmitglieder zu schützen, indem auf zu starken Körperkontakt (zum Beispiel Umarmungen) verzichtet wird.
- geschlossene Räume regelmäßig zu lüften, um die Anzahl der Viren zu verringern und das Raumklima zu verbessern.
Oft stellt sich auch die Frage, ob während der Erkältungszeiten Gegenstände wie Türklinken oder Telefone, die von mehreren Menschen benutzt werden, desinfiziert werden sollten. Dies kann durchaus das Ansteckungsrisiko minimieren. Allerdings überleben Erkältungsviren auf solchen Gegenständen sowieso nur einige Stunden. Am nächsten Bürotag sind sie mit großer Wahrscheinlichkeit bereits tot. Länger bestehen hingegen Viren, die Magen-Darm-Krankheiten auslösen. In diesem Fall ist eine Desinfektion von Türklinken und Arbeitsflächen durchaus ratsam.