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Ernährungstipp: Mairüben gegen Frühjahrsmüdigkeit

Karin Maring ist Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Foto: FLMK)
(nw). Karin Maring (58), Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt in lockerer Reihenfolge für die WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.
Ihr Ernährungstipp - Mai-Rübe: Schneeweiß oder weiß-lila und kugelrund - die Mairübe (oder Nevette) ist ein zartes Wurzelgemüse. Diese alte, europäische Kulturpflanze ist wieder häufiger in den Gemüseregalen zu finden. Da die Speiserübe besonders gut auf sandigen Böden gedeiht, wird sie auch in Norddeutschland angebaut. Die Aussaat erfolgt von Frühjahr bis Herbst. Bereits nach sechs Wochen, etwa ab Mai, kann geerntet werden. In den Verkauf gelangt sie, ähnlich wie Radieschen, mit dem Blattbüschel. Das frische Grün kann gegart und wie Spinat zubereitet werden. Die Schale enthält leicht scharfe Senföle. Sie wird bei größeren Wurzelknollen vor der Zubereitung dünn abgeschält, sofern sie etwas zäh ist. Das saftige, leicht süßlich-scharfe Innere eignet sich für Rohkostsalat ebenso wie gut wie als gedünstetes Gemüse. Durch den Gehalt an unterschiedlichen Mineralstoffen, Vitaminen der B-Gruppe und Eiweiß wirken Mairüben perfekt gegen Frühjahrsmüdigkeit!
• Probieren Sie ein Mairübchen-Risotto: Risotto wie gewohnt zubereiten. Während der Garzeit Mairüben in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl wenige Minuten dünsten, salzen, dann etwas kleingeschnittenes Blattgrün hinzufügen. Vor dem Servieren beides mischen und mit geraspeltem Käse überstreuen. Guten Appetit!