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Erst Wasserspaß, dann Krankenbett: Warum man auch im Sommer eine Erkältung bekommen kann

Dass lange Aufenthalte im kühlen Wasserbecken den Körper auskühlen, bleibt oft unbemerkt (Foto: djd/G. Pohl-Boskamp/thx)
(cbh/djd/pt). Im Sommer pilgern Wasserfans in Massen ins Freibad oder an die Badeseen. Auch in Biergärten und Parkanlagen tummeln sich leicht bekleidete Menschen. Frustrierend, wenn aus dem Picknick im Grünen ein Teetrinken im Bett wird. Doch Fakt ist: Erkältungen drohen nicht nur im Winter. Die Sonne selbst kann ein Auslöser für Sommergrippe sein, denn lange, intensive Sonnenbäder können die Abwehrkräfte schwächen. Wer stark erhitzt den Sprung ins kühle Nass wagt oder sich zu lange darin aufhält, erhöht das Risiko einer Erkältung drastisch. Zu dünne Kleidung am Abend, offene Schuhe und kalte Zehen oder das Anbehalten nasser Badekleidung sorgen ebenso für eine Unterkühlung des Körpers. Beim Radfahren oder in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie im Auto trocknet Zugluft die Schleimhäute aus und macht diese anfälliger für Krankheitserreger. Auch ein Unterschätzen der Temperaturunterschiede zwischen heißer Außenluft und stark klimatisierten Büroräumen führt oft zu nassgeschwitzter Kleidung und kann unter Umständen für ein böses Erwachen am nächsten Tag sorgen.

Halsschmerzen, Schnupfen und Husten sind die klassischen Symptome einer Erkältung. Hier gilt auch bei sommerlichen Temperaturen: Den Körper warm halten und sich schonen, bis der Infekt wieder vorüber ist. Ratsam ist es auch, möglichst viel zu trinken, am besten warmen Tee, um den Schleim in den Atemwegen zu verflüssigen. Sonst könnte sich eine langwierige Bronchitis entwickeln. Unterstützend hat sich die Einnahme von Schleimlösern mit dem pflanzlichen Wirkstoff Myrtol bewährt.

Ein hohes Ansteckungsrisiko herrscht immer dort, wo viele Menschen aufeinandertreffen. Zahlreiche Erreger in mikroskopisch kleinen Sekrettröpfchen - von Erkälteten ausgeniest oder ausgehustet - schwirren durch die Atemluft. Tückisch: In der sommerlich warm-feuchten Witterung können die Erkältungsviren auf Gegenständen wie Türklinken, Telefonen, Kopiergeräten und Treppengeländern besonders gut überleben. Solange das menschliche Immunsystem auf Hochtouren läuft, gelingt es den Viren kaum, sich auszubreiten. Bei einer geschwächten Abwehr haben die Eindringlinge allerdings leichtes Spiel. Neben der Unterkühlung gelten auch Genussgifte wie Nikotin und Alkohol oder Stress und Schlafmangel als Faktoren, welche die Abwehrmechanismen des Körpers beeinträchtigen.