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Garten-Paradies: Die Farbenpracht des Herbstes

Die Blätter der Zaubernuss in wunderschönen Herbstfarben (Foto: BdB)

(ah). Die ersten kühlen Tage und Nächte kündigen das Ende des Sommers an. Wer sich nach Wärme sehnt, findet sie in den Farben des „Indian Summer“. So wird in Nordamerika jene Jahreszeit genannt, in der sich die Blätter vieler Bäume in wunderbaren Herbstfarben zeigen - von Goldgelb, Ocker, Orange bis zu feurigem Scharlachrot. Mit einer entsprechenden Bepflanzung verwandeln sich Gärten und Parks durch dieses eindrucksvolle Naturschauspiel in traumhafte Herbstlandschaften. Besonders an sonnigen Tagen laden sie zum Spazierengehen oder Verweilen ein.

Kinder lieben es, bunte Blätter zu sammeln oder in Laubhaufen zu tollen. Als kleine „Indianer“ freuen auch sie sich über die lauen Spätsommertage.
Laubbäume bereiten sich mit der Verfärbung der Blätter auf den kalten Winter vor. Mit dem veränderten Farbspektrum bekommt der Garten noch einmal einen neuen Charakter. Mancher Herbstfärber wertet dunkle Gartenecken auf und wird zum weithin sichtbaren Blickfang im Herbstlichen Garten.
Vor allem leuchtende Gelbtöne, wie etwa die der Linde, bringen Helligkeit und Abwechslung. Spannende Kontraste bietet auch der Amberbaum (Liquidambar styraciflua), dessen Blätter sich im Herbst leuchtend gelborange, weinrot oder tiefpurpur färben.
Der Ginkgo ist zwar aus botanischer Sicht kein Laubbaum, hat aber ebenfalls eine auffallende, goldgelbe Herbstfärbung. Wegen seiner außergewöhnlich geformten Blätter wird der Ginkgo - übrigens der Baum des Jahrtausends - auch Fächerblattbaum genannt.
Die Herbstliche Farbenvielfalt der Ahorne ist besonders faszinierend. Ihr Spektrum reicht von leuchtendem Goldgelb und feurigem Orange bis hin zu kräftigen Rot- und Purpurtönen. Bei den mehr als einhundert Ahornarten gibt es viele faszinierende Varianten an Farben und Formen.
Das handförmig gelappte, rote Ahornblatt ist vor allem als Motiv der Flagge Kanadas sehr bekannt. Dort wird aus seinem Pflanzensaft außerdem der süße Ahornsirup hergestellt. In Europa werden die Bäume neben ihrer prächtigen Herbstfärbung auch wegen ihrer schönen Wuchsform und der dekorativen Rinde gepflanzt. Je nach Art ist sie unterschiedlich gemustert - den Rostbart-Ahorn (Acer rufinerve) zieren zum Beispiel weiße Längsstreifen. Er gehört zu den sogenannten Schlangenhaut-Ahornen. Ganz anders dagegen der malerisch wachsende, seltene Zimt-Ahorn (Acer griseum): Er hat eine zimtbraune Rinde, die sich in großen, dünnen Streifen vom Stamm und von den Ästen ablöst. Japanische Ahorne fallen durch ihre besonders zierlichen, filigran geformten Blätter ins Auge. Sie werden in zahlreichen Sortenvarianten angeboten. Manche dieser zumeist langsam wachsenden Gehölze können auch in sehr kleinen Gärten, Innenhöfen und in Pflanzgefäßen wachsen.

Baumschulen helfen weiter

Die Baumschulen halten jetzt im Herbst ein breites Sortiment an Gartenpflanzen bereit und bieten Beratung zu den richtigen Pflanzen für individuelle Gärten. Baumschulen in der Nähe und weitere Informationen finden sich unter www.gruen-ist-leben.de.