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Goldschmiedebedarf - So vielfältig ist die Schmuckherstellung aus Gold und Silber

Wohin führt der Weg? (Foto: unsplash.com./matt-seymour)
Bei der Herstellung kostbarer Schmuckstücke werden hauptsächlich Edelmetalle wie Gold und Silber verwendet. Vor allem Gold besitzt einen hohen wirtschaftlichen Wert und zählt in der Goldschmiedekunst zu den wertvollsten Materialien. Von Wissenschaftlern wird vermutet, dass das erste Gold schon in der Zeit um 6.000 v. Chr. in einer Bergregion der Transsilvanischen Alpen abgebaut wurde.

Gold, ein vielseitiges Edelmetall

Echtes Gold wird nicht ausschließlich zur Schmuckherstellung verwendet, sondern dient auch als Zahlungsmittel, Handelsware oder Geldanlage. Goldschmiede schätzen Gold als gut formbares Edelmetall und fertigen daraus Ringe, Armbänder, Ketten und Ohrgehänge von bleibendem Wert an. Reines Gold eignet sich aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit für unterschiedliche Verwendungszwecke. Um die Beständigkeit des Edelmetalls zu erhöhen, wird es meist mit anderen Metallarten legiert. Goldschmuck stellt ein traditionelles Geschenk zu besonderen Gelegenheiten wie einer Hochzeit, Taufe, Geburtstag oder einem anderen wichtigen Ereignis im Leben dar. Goldschmiedebedarf ist im Fachhandel wie bei goetze-gold.de erhältlich. Der Edelmetall-Großhandel mit langjähriger Erfahrung hat sich auf hochwertigen Goldschmiedebedarf spezialisiert und bietet Werkzeuge, Halbzeuge, Edelmetalle sowie Furnituren an. Zur vielseitigen Angebotspalette zählt neben dem Juwelierbedarf auch Schmuckzubehör sowie Drähte, Bleche und Rohre aus Edelmetall in unterschiedlichen Legierungen. Goldschmuck gibt es in unterschiedlichen Farben, die durch die Verwendung verschiedener Legierungsmetalle entstehen. Zu den beliebtesten Legierungen gehören Gelb-, Weiß- und Roségold. Dabei wird Gelbgold besonders häufig als Schmuckmetall verwendet. Den Gelbton verdankt das Edelmetall der Legierung mit Silber und Kupfer.

Aufwändige Verfahren zur Goldgewinnung

Eine moderne Goldvariante ist Weißgold, das durch Bleichen von Gelbgold entsteht. Roségold wird auch als Rotgold oder Russisches Gold bezeichnet und seit Anfang des 19. Jahrhunderts zur Schmuckherstellung verwendet. Der typische Rosé-Farbton entsteht durch die Verbindung von Gold mit Kupfer und ist umso stärker ausgeprägt desto höher der Kupfergehalt des Goldes ist. Da die Gewinnung von Gold äußerst aufwändig ist, wurde eine künstliche Herstellung des Edelmetalls in den vergangenen Jahrhunderten von vielen Kulturen, allerdings bisher vergeblich in Erwägung gezogen. Zur Gewinnung von Gold werden heute noch unterschiedliche und komplizierte Verfahren angewendet, da das Edelmetall auf mechanische Weise aus dem Gestein gelöst werden muss. Goldstaub stellt heutzutage ebenso wie die Gold-Nuggets eine echte Rarität dar. In der Vergangenheit versuchten zahlreiche Goldwäscher durch das Schürfen von Gold zu Reichtum zu gelangen, allerdings war dies nur äußerst selten erfolgreich. Gold tritt überwiegend in kleinsten Partikeln auf und ist von Gestein umgeben. Durch die Anwendung effektiver Verfahrenstechniken gelingt es, einzelne Partikel aus dem umgebenden Gestein zu lösen und dabei das Gold hervorzuholen.

Wie hoch muss der Feingoldgehalt von Goldschmuck sein?

Das Goldwaschen wird auch heute noch als einfaches Verfahren eingesetzt, allerdings nur in Gebieten in denen eine Goldgewinnung in einer hohen Dichte möglich ist. Bei diesem Verfahren wird der Sand, der Goldbestandteile enthält, mit Wasser aufgeschlämmt. Da Gold schwerer als Sand ist, setzen sich die Goldpartikel auf dem Boden ab. Auf diese Weise gelingt es, das Gold schnell und sicher abzutrennen. Da der zeitaufwändigen Methode eine recht geringe Ausbeute gegenübersteht, wird dieses Verfahren nur noch in Ausnahmefällen angewendet. Beim Abbau von Erz fällt Gold ebenso wie bei der Raffination unterschiedlicher Metalle als Nebenprodukt an. Goldschmuck ist aufgrund der Beständigkeit des Edelmetalls besonders beliebt. Über den Feingoldgehalt einer Legierung gibt der Goldstempel auf dem Schmuckstück Auskunft. 750er Gelbgold besitzt demnach einen Goldanteil von 75 Prozent der Gesamtmasse und gilt als ideal, da die Legierung über eine ausreichende Härte bei gleichzeitig hohem Feingoldgehalt verfügt.