Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Hacker-Angriff auf Online-Auktionshaus "Ebay"

(mum). Jetzt hat es "Ebay" getroffen: Das Internet-Auktionshaus sei Opfer einer Cyberattacke geworden, heißt es auf der Homepage des Unternehmens. Nutzer sollten vorsichtshalber ihr Passwort ändern. Kreditkarteninformationen wurden angeblich nicht geklaut.
Das weltgrößte Online-Auktionshaus "Ebay" ist offenbar Ziel einer Cyberattacke geworden: Zwischen Ende Februar und Anfang März sei eine Datenbank mit Kundendaten geknackt worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Darunter Namen, E-Mail-Adressen, Geburtstage, Adressen, Telefonnummern und verschlüsselte Passwörter. Finanzinformationen aus dem Bezahldienst Paypal oder Kreditkarteninformationen sollen hingegen nicht betroffen sein. Sie seien in separaten Datenbanken gespeichert. Auch sollen bisher keine Ebay-Profile gekapert worden sein. Trotzdem rät das Auktionshaus seinen Nutzern, ihr Passwort vorsichtshalber zu ändern. Falls sie das gleiche Kennwort auch bei anderen Diensten benutzen, sei es ratsam, es auch dort auszutauschen.

Erst Anfang des Jahres hatte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor einem gravierenden Sicherheitsproblem gewarnt: Im Zuge der Analyse von so genannten Botnetzen wurden etwa 16 Millionen geschädigte Benutzerkonten entdeckt. Die bestehen in der Regel aus einem Benutzernamen in Form einer E-Mail-Adresse und einem Passwort. Viele Internetnutzer verwenden diese Login-Daten nicht nur für das eigene E-Mail-Konto, sondern auch für Benutzerkonten bei Internetdiensten, Online-Shops, sozialen Netzwerken.