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Helfen mit Herz und Respekt: Altenpfleger/innen unterstützen und versorgen ältere Menschen bei Gebrechlichkeit und Krankheit

Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Achtung vor dem Leben sind Eigenschaften, die ein/e Altenpfleger/in mitbringen sollte (Foto: DBV-Winterthur)
(berufenet/cbh). Damit ältere Menschen trotz Gebrechen oder Krankheit ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen können - sei es in der eigenen Wohnung oder in einem Pflegeheim -, ist oft die Pflege und Betreuung im Sinne einer ganzheitlichen Hilfe durch Altenpfleger/innen erforderlich. Diese planen je nach individuellen Bedürfnissen der zu betreuenden Personen den Pflegeprozess. Die jeweiligen Maßnahmen dokumentieren sie und werten sie aus. Dies ist wichtig, um z.B. die Behandlungspflege nach ärztlicher Verordnung korrekt durchzuführen und nachprüfbar festzuhalten. Sie messen z.B. Puls, Temperatur, Blutdruck und ggf. den Blutzuckerspiegel, wechseln Verbände, verabreichen Medikamente, legen Infusionen, kontrollieren die Flüssigkeitsbilanz und lagern bettlägerige Personen fachgerecht.
Altenpfleger/innen benötigen in ihrem Beruf, den sie in Altenpflegeheimen sowie bei ambulanten Pflegediensten ausüben, neben einem Interesse an Medizin und einer guten Konstitution vor allem Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit, Geduld, Verantwortungsbewusstsein und Achtung vor dem Leben.

Pflegen und motivieren

Altenpfleger/innen behandeln ältere Menschen nicht nur, sondern sie beobachten ihre Krankheitsverläufe über einen längeren Zeitraum und versuchen, Kompetenzen der zu Pflegenden zu erhalten bzw. zu aktivieren - auch im Sinne einer Rehabilitation. Dazu führen sie z.B. Bewegungstrainings durch. Je nach Bedarf helfen sie im Rahmen der Grundpflege bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen, bei der Versorgung mit Nahrungsmitteln und bei der Essensaufnahme.
Im psychosozialen Bereich betreuen und beraten Altenpfleger/innen ältere Menschen in vielfältiger Weise. Sie gestalten Feste, Ausflüge und Veranstaltungen selbstständig oder in Zusammenarbeit mit den Senioren. Sie fördern und verbessern durch geeignete Maßnahmen die Kommunikation der älteren Menschen untereinander und bieten helfende Gespräche an, um zwischenmenschliche Beziehungen zu fördern und einer Isolation und Vereinsamung vorzubeugen. Dabei gehen sie auch auf mögliche kulturelle Besonderheiten bei Menschen mit Migrationshintergrund ein. Besonders in der häuslichen Pflege unterweisen Altenpfleger/innen Familienangehörige in Pflegetechniken, etwa im korrekten Lagern und im Gebrauch von Hilfsmitteln. Auc h das Begleiten Sterbender und das Versorgen Verstorbener gehört zum altenpflegerischen Aufgabenbereich.