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Holz senkt den Puls und schützt vor Erkrankungen - Neue Studien belegen positive Auswirkungen von Holz auf den Organismus

Ein Spaziergang unter Bäumen senkt den Puls und versorgt den Körper mit Sauerstoff (Foto: ah)
(cbh/nw). Der Naturrohstoff Holz verfügt nach neuesten Erkenntnissen über eine heilende Wirkung auf den Menschen. Befindet sich Holz in der Umgebung des Menschen, z.B. als Massivholzmöbel, Bäume im Garten oder als Massivholzbett, so kann dies eine Senkung des Pulses bewirken.

Der Wissenschaftler und Physiologe Dr. phil. Maximilian Moser aus Graz spricht gar von der heilenden Kraft der Bäume. Besonders schwört er dabei auf die Zirbe. Ein besonderer Baum, der sogar noch auf 2.500 Meter Seehöhe zu finden ist. Die Waldgrenze liegt sonst bei 1.800 Metern. In dieser Höhe, unter diesen extremen Bedingungen entwickelt die Zirbe Stoffe, die auch Menschen unter extremen Belastungen helfen können.

Prof. Dr. Moser weist darauf hin, dass sich eine grüne Umgebung entspannend auf die Psyche auswirkt. Aus Untersuchungen weiß man beispielsweise auch, dass in Krankenhauszimmern mit Bäumen vor dem Fenster die Heilungserfolge besser sind. Nadelhölzer enthalten wertvolle ätherische Öle, die auch dann wirken, wenn wir nicht draußen im Wald sind. Selbst wenn wir daheim von Holz umgeben sind, wird der Puls niedriger.

Eine weitere Studie wurde in Schulklassen durchgeführt, die entweder im Vollholz-Klassenzimmer oder zwischen herkömmlichen Wänden aus Gipskarton unterrichtet wurden. Die Schüler aus der Massivholzklasse hatten nicht nur eine deutlich niedrigere Herzfrequenz, sobald sie das Klassenzimmer betreten hatten. Sie wurden anders als die Vergleichsklasse gegen Schuljahresende auch immer entspannter. Und auch ihr Vagustonus war kontinuierlich hoch. Der Vagus ist der Nerv, der für Entspannung und Erholung zuständig ist und unter anderem das Herz vor Belastungen schützt. Außerdem hat man in den vergangenen Jahren entdeckt, dass der Vagus verhindert, dass sich Entzündungen im Körper ausbreiten. Er spielt also eine Rolle bei all jenen Krankheiten, die wir als Zivilisationskrankheiten bezeichnen. Denn Arteriosklerose, Arthrosen und sogar Krebs sind häufig die Folge einer nicht richtig abgeheilten Entzündung.

All diese Erkenntnisse lassen den Schluss zu, dass das Leben und Wohnen in einem Holzhaus sich gesundheitsförderlich auf den menschlichen Organismus auswirkt und sogar vor Erkrankungen schützen kann.