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Howdy: oft vernachlässigte Reiseziele im Süden der USA mit echten Geheimtipps

Die Skyline von Phoenix zeigt die Vielfallt der Südstaaten: beeindruckende Landschaften vereinen sich hier mit riesigen Städten. (Foto: fotolia | Dreamframer)
 
Der Siesta Beach zählt mit zu den schönsten Stränden der Welt. (Foto: fotolia | ArenaCreative)
 
Gigantische, alte Bäume bringen einen im Redwood Nationalpark zum Staunen. (Foto: fotolia | Gary Saxe)
 
Zwischen dem Chaco Canyon und der De-Na-Zin Wilderness: Farbenreiche, klare Schichten im Stein deuten auf die Vielfalt an unentdeckten Fossilien in diesem Gebiet. (Foto: fotolia | sumikophoto)
 
Die Great Smoky Mountains bieten vielen Bären einen weitläufigen Lebensraum. (Foto: fotolia | skiserge1)
Zwischen Florida und Kalifornien gibt es eine Menge zu entdecken. Während die meisten Reisenden die klassischen Reiseziele Grand Canyon und Yellowstone sowie vielleicht noch die Everglades ansteuern, gibt es weit mehr, das dem USA-Urlauber die Sprache verschlagen dürfte. Wir haben uns in den südlichen Bundesstaaten umgesehen und ein paar echte Geheimtipps zusammengestellt.

South Carolina

Der Bundesstaat an der amerikanischen Ostküste ist fast so groß wie Österreich. Hier leben 4,8 Mio. Einwohner auf 82.932 km² Fläche. Als 8. Gründerstaat der USA hat der Bundesstaat eine lange Tradition.

Charleston
Wenngleich inzwischen Columbia die Hauptstadt des Bundesstaates ist, so ist Charleston die traditionelle Hauptstadt, direkt an der Atlantikküste. Die 1670 gegründete Stadt verfügt über zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, alte Forts und schön angelegte Parks.

Congaree-Nationalparks
In diesem kleinen Park gibt es die letzten alten Hartholz-Wälder der USA und ein üppiges Sumpfgebiet, das den höchsten Bäumen der USA eine Heimat bietet. Besucher kommen hier auf Campingplätzen unter und können die ursprüngliche Natur auf Wanderungen und Kanufahrten genießen.

Florida

Auch bekannt als der Sunshine State liegt die Halbinsel im Südosten der USA. Wenngleich vor allem Miami bekannt ist, so heißt die Hauptstadt für fast 20 Mio. Einwohner hier Tallahassee. Neben dem südlichsten Punkt der kontinentalen USA und einer Vielzahl von Krokodilen bietet der Staat auch echte Geheimtipps.

Shark Valley
Shark Valley ist ein Teil des Everglades Nationalpark. Ca. 35 km von Miami entfernt und bietet eine 24 km lange Rundtour durch die Everglades. Auf halber Strecke liegt ein Aussichtsturm, der spektakuläre Ausblicke auf den Shark River Slough sowie die Saw Grass Prairie bietet. Eine andere Strecke führt durch tropischen Mischwald, der Otter Cave Walk führt über kleine Bäche und Brücken.

Sunshine Skyway Bridge
Die Brücke überspannt die Tampa Bay und gehört mit einer Länge von 5,5 Meilen (8,8 km) zu den weltweit längsten Brücken mit einer Schrägseil-Mittelöffnung.

Siesta Beach
Die Stadt Sarasota im Südwesten Floridas ist bekannt für ihre spektakulären Strände. Einer davon ist Siesta Beach – mit seinem 99%igen Quarzgehalt ein echter Traumstrand, der schon zahlreiche Preise gewonnen hat: vom "the whitest and finest sand in the world" (The Great International Beach Challenge, 1987) bis hin zum besten Strand der USA. Wer sich vorab im Film ein Bild von dem weißen Traumstrand machen möchte: „Jaws 5“ wurde 1988 hier gedreht.

Texas

Der Lone Star State liegt im mittleren Süden der USA mit einer direkten Grenze zu Mexiko. Nach Alaska hat Texas die zweitgrößte Fläche und nach Kalifornien mit 25 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Bevölkerungszahl. Mit Houston, Dallas und San Antonio gibt es gleich mehrere bekannte Großstädte. Der Anteil von fast 10 % deutschstämmiger Amerikaner ist vielerorts noch deutlich spürbar.

Big Bend National Park
Der Nationalpark liegt an der Grenze zu Mexiko, sodass auch der Grenzfluss Rio Grande Bestandteil des Parks ist. Wenngleich der Park zu den größten der USA zählt, so kommen mit 316.000 Besuchern jährlich nicht allzu viele Touristen in diese Ecke des Landes. Ein echter Geheimtipp also für all jene, die sich dem extrem heißen Wüstenklima aussetzen möchten.

Alibates Flint Quarries National Monument
Dieses National Monument beherbergt unter anderem Fundstellen 13.000 Jahre alter Feuersteine. Der Zugang ist hier nur über geführte Touren der angrenzenden Lake Meredith National Recreation Area möglich, sodass die Besucherzahlen auch hier meist überschaubar sind.

Kalifornien

Der Bundesstaat an der Ostküste ist der flächenmäßig drittgrößte, jedoch mit Abstand der bevölkerungsreichste in den USA. Der Golden State ist größer als Deutschland und beherbergt mit dem Mount Whitney den höchsten Berg der USA außerhalb Alaskas. Besucher zieht es vor allem in die großen Städte, das Death Valley und den Yosemite Nationalpark. Aber auch hier gibt es verborgene Schätze.

Lake Tahoe
Der See liegt an der Grenze zu Nevada. Mit einer Tiefe von 501 m und einer Höhenlage des Wasserspiegels von ca. 1.900 m gehört der Lake Tahoe zu den am höchsten gelegenen Seen der USA. Wenngleich inzwischen viele Küstenregionen bebaut sind, so bieten sich in den Kiefernwäldern teilweise noch einsame Landstriche, von denen aus man die tiefblaue Wasseroberfläche genießen kann.

Point Reyes National Seashore
Das Schutzgebiet an der Küste ca. 55 km nördlich von San Francisco verdankt seine Form der Landschaftstektonik. Hier sind Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 km/h keine Seltenheit. Zahlreiche Wanderwege und etwa 130 km unberührte Küstenlinie sorgen für atemberaubende Ausblicke.

Redwood & Lassen Volcanic National Park
Der Redwood Nationalpark im Norden Kaliforniens bietet Besuchern vor allem die Küstenmammutbäume. Ebenfalls spektakulär ist hier die naturbelassene zerklüftete Küste und der gemäßigte Regenwald an den Gebirgshängen.
Gleich in der Nähe liegt der Lassen-Nationalpark rund um den südlichsten Vulkan des Kaskadengebirges. Heiße Quellen und Schlammlöcher im vulkanisch aktiven Gebiet des Nationalparks bieten Besuchern hier einen spektakulären Einblick in die Aktivitäten unserer Erde.

Pinnacles National Park
Aufgrund schroffer Felsen fand hier nie eine landwirtschaftliche Nutzung statt, sodass eine unberührte Natur vorhanden ist. Der Park südlich von San Francisco im Landesinneren bietet ideale Nistvoraussetzungen für Vögel, sodass Vogelbeobachter hier voll auf ihre Kosten kommen.

Tennessee

Den Beinamen Volunteer State hat Tennessee noch aus der Zeit des amerikanischen Bürgerkrieges. Heute ist das Land eher bekannt für seinen Blues, den Rock n Roll in Memphis oder die Country-Musik in Nashville. Mit 6,3 Mio. Einwohnern gehört der Bundesstaat zu den eher kleineren Staaten, der aber auch seine besonders sehenswerten Flecken hat.

Land between the Lakes
Dieses Erholungsgebiet an der Grenze zu Kentucky ganz in der Nähe zur Kleinstadt Murray bietet eine spektakuläre Landschaft. Durch das Aufstauen des Kentucky-Rivers sind der Kentucky- und der Barkley-Lake entstanden. Der Bereich zwischen den beiden Seen bildet das Naturschutzgebiet „land between the lakes“, welches eine breite Vielfalt an Tieren und Pflanzen beheimatet.

Mississippi

Mit knapp 3 Mio. Einwohnern ist dieser eher ein bevölkerungsarmer Staat mit dem Beinamen Magnolia State. Bekannt ist er durch den gleichnamigen Fluss mit seinem großen Delta, die charismatischen Holzhäuser mit Veranda, und durch seine Musik – der bekannteste unter ihnen ist wohl Elvis Presley, und auch B. B. King stammte von hier. Letzterem ist ein durchaus sehenswertes Museum gewidmet. Einen besonderen Geheimtipp gibt es aber auch hier.

Natchez Trace Parkway
Der Natchez Trace, auch Devil's Backbone genannt, ist eine historische Handelsstraße der Ureinwohner Amerikas. Der heutige Weg folgt exakt diesem historischen Pfad und führt von Nashville nach Natchez in Mississippi. Die Fahrt lohnt sich hier vor allem wegen der eindrucksvollen Landschaft.

Nevada

Der Bundesstaat Nevada grenzt im Westen an Kalifornien. Hier leben 2,7 Mio. Einwohner, viele Teile sind jedoch bis heute militärisches Sperrgebiet – neben zahlreichen Testgebieten für Atombomben während des Kalten Krieges hat auch die sagenumwobene Area 51 ihren Sitz im so genannten Silver State. Besucher kommen jedoch vor allem aufgrund der Spielerstadt Las Vegas hierher. Die Stadt gilt als eines der Top 10 Reiseziele für Casino-Besucher und ist auch außerhalb von Glücksspielinteressierten allein wegen der Präsenz auf den Kinoleinwänden sehr bekannt. Wer hier nicht in Besuchermassen baden möchte, findet viele Alternativen.

Little Finland
Little Finland trägt auch die Namen Hobgoblin’s Playground und Devil’s Fire. Die Felslandschaft liegt südlich von Mesquite und ist für ihre roten Felsen in kuriosen Formen bekannt.

Pahranagat National Wildlife Refuge
In diesem Wildlife-Reservat ca. 140 km nördlich von Las Vegas sind unter anderem mehrere bedrohte Greifvogelarten zuhause.

Great-Basin-Nationalpark
Der kleine Nationalpark im Osten von Nevada ist bekannt für das Vorkommen der langlebigen Kiefer, die als das älteste bekannte Lebewesen überhaupt gilt. Einer dieser Bäume soll bereits über 5.000 Jahre alt sein. Mit den Lehman Caves gibt es eine spektakuläre Tropfsteinhöhle am Fuße des Wheeler Peaks.

New Mexico

Der Staat mit seinen gut 2 Mio. Einwohnern und einem überproportionalen Zuwachs, vor allem durch Einwanderer aus Mexiko, gilt als das Land der Verzauberung. Geprägt durch seine Hochebene und traumhafte Landstriche, ist der Rio Grande, der New Mexico von Nord nach Süd durchfließt, prägend für die Landschaft des Staates. New Mexico ist reich an Sehenswürdigkeiten, ein Abstecher lohnt sich für jeden Besucher des Südens der USA.

Bisti/De-Na-Zin Wilderness
Die bizarre Landschaft im San Juan-County in New Mexico bietet dem Besucher scheinbar karge, jedoch farbenprächtige Felsformationen soweit das Auge reicht. Graue, schwarze, rote und sogar violette Steine sorgen für abwechslungsreiche Wüstenlandschaften, die von der Entstehungsgeschichte der Erde zeugen. Besucher kommen zum Wandern und Campen, aber auch zum Fotografieren, Reiten und dem Beobachten der wildlebenden Tiere hierher.

Ah-shi-sle-pah Wilderness
Zwischen dem Chaco Canyon und der De-Na-Zin Wilderness liegen diese ebenfalls mehrfarbigen Felsformationen. Die Gegend ist reich an Fossilien, sodass es kaum verwunderlich ist, dass sie bereits 1921 in den Fokus der Dinosaurier-Forschung rückte.

Aztec Ruins National Monument
Die kulturhistorische Gedenkstätte schützt mehrere Ruinen alter Pueblo-Siedlungen aus dem 11. Jahrhundert n. Chr. – wenngleich der Name irrtümlich auf die Azteken schließen lässt. Die Stätte ist seit 1923 ein National Monument und umfasst mehrere einzelne Komplexe: Hubbard Site, Mound F, East Ruin, Earl Morris Ruin sowie die West Ruin. Nur Letztere ist öffentlich für Besucher zugänglich.

North Carolina

North Carolina ist einer der nördlichsten Südstaaten, der mit seinen 9,5 Mio. Einwohnern an der Atlantikküste liegt. Der Staat ist nicht nur bei den Amerikanern beliebt, die für ein weiteres Anwachsen der Bevölkerung sorgen, sondern auch bei Touristen: Mit dem Great Smoky Mountains-Nationalpark liegt hier der zumindest 2013 am meisten besuchte Nationalpark der USA (9 Mio. Besucher jährlich) – noch vor Yellowstone oder dem Yosemite. Der Staat ist nicht nur deshalb sehenswert – auch die drei komplett unterschiedlichen Landschaften – Atlantik im Osten, das dicht besiedelte Piedmont-Plateau im Hinterland und die Ausläufer der Appalachen als westliche Begrenzung des Staates – sorgen für reichlich Abwechslung. Auch die noch weit verbreitete historische Architektur zeugt von der Gründungszeit der USA und führt Besucher tiefer in die amerikanische Geschichte ein.

Blue Ridge Mountains
Die Berge sind der größte Gebirgszug der Appalachen in North Carolina und beherbergen mit dem Mount Mitchell den höchsten Punkt der USA östlich der Rocky Mountains. Bekannt sind die Berge vor allem auch aus John Denvers Song „Country roads, take me home“ – der sich dabei jedoch auf West Virginia bezieht – sowie aus der Fernsehserie „The Waltons“, die in dieser Gegend gedreht wurde.

Wenngleich hier keine Schwarzbären leben, wie sie in den Great Smoky Mountains häufig anzutreffen sind und zahlreiche Touristen anlocken, – wer Glück hat, trifft in den Nadelwäldern der Berge auf einen der hier heimischen Rotluchse. Besucher, die sich lieber im Auto fortbewegen, nutzen am besten den Blue Ridge Parkway, der größtenteils entlang der Bergkämme verläuft.

Great Smoky Mountains Nationalpark
Als am häufigsten frequentierter Nationalpark der USA sicherlich kein Geheimtipp im eigentlichen Sinne, doch lohnt sich ein Besuch dennoch. Die Berge hier gehören zu den ältesten der Welt, gleiches gilt für die Wälder, die das größte Urwaldgebiet im Osten der USA bilden. Wer sich abseits der Hauptwege begibt, hat gute Chancen, den Besuchermassen zu entkommen, viele Teile der 1.400 km Wanderwege des Parks sind nur wenig genutzt. Spannende, aber auch gefährliche Begegnungen gibt es dank der vielen wildlebenden Bären ab und an dennoch.

Arizona

Arizona ist nicht nur für seine Grenze zu Mexiko bekannt, die zu einer starken Durchmischung der Bevölkerung führt, sondern bei Touristen vor allem für den Grand Canyon. Der Staat bietet allerdings noch viel mehr als diesen bei Touristen äußerst beliebten Nationalpark. Die trockene Wüstenlandschaft birgt gleich zahlreiche Naturschönheiten.

Canyon de Chelly Monument
Das Land ist im Besitz der Navajo und umfasst drei Haupt-Canyons: Canyon de Chelly mit etwa 43 km, der Canyon del Muerto mit 29 km und der Monument Canyon mit 16 km Länge. Zahlreiche Zeugnisse deuten auf die erste Besiedlung der Gegend vor ca. 4.500 Jahren hin. Erschlossen sind die Canyons durch zwei Straßen: den North Rim Drive am Canyon del Muerto und den South Rim Drive am Canyon de Chelly. Hier bieten sich zahlreiche Aussichtspunkte. Das Betreten des Canyons selbst – egal, ob zum Reiten, Wandern oder Camping – ist mit Ausnahme des White House Trails nur mit Genehmigung und einem Führer gestattet.

Sedona
Die Stadt im Verde Valley im Norden Arizonas gilt als Metropole für zahlreiche Künstler wie beispielsweise Max Ernst, die sich hier niederließen und das Stadtbild bis heute nachhaltig prägten. Vor einer in den Vierzigerjahren erbauten Filmranch entstanden in der Stadt zahlreiche Western-Klassiker mit John Wayne, Robert Mitchum und Burt Lancaster. Bis heute lockt jedoch vor allem die umgebende Natur Besucher aus nah und fern an.

Petrified Forest National Park
Der Park gehört zum südlichen Colorado-Plateau und der Painted Desert – wie der Name bereits vermuten lässt, entstand hier durch Erosion eine farbenfrohe Felslandschaft, die das Herz eines jeden Naturfotografen höherschlagen lässt. Ebenfalls sehenswert sind innerhalb des Parks die Tepes – an Tipis erinnernde Felsformationen –, und die versteinerten Stämme des Crystal Forest.

Organ Pipe Cactus National Monument
Dieser Park ist nach dem Orgelpfeifenkaktus benannt, der innerhalb der USA nur noch hier bzw. der näheren Umgebung des Parks zu finden ist. Besonders lohnenswert in dieser Gegend ist die Fahrt über den Ajo Mountains Drive oder den Puerto Blanco Drive, die eindrucksvolle landschaftliche Szenerien bieten.

Saguaro National Park
Der Park, dessen Namensgeber der berühmte Kadelaberkaktus ist, liegt in der Sonora-Wüste. Im westlichen Teil gibt es tatsächlich ausgiebige Bestände jenes Kaktus, wohl eines der berühmtesten Gewächse der südlichen USA. Der Osten hingegen geht aus der Ebene in eine Gebirgslandschaft auf bis zu 2.641 m über. Besonders Tierbeobachter kommen in dem Park voll auf ihre Kosten: Die Vielfalt der Fauna ist trotz der Trockenheit bemerkenswert: Neben Kojoten finden sich Pumas, Schwarzbären verschiedene Fuchsarten und der Skunk, aber auch Kolibris und der Roadrunner, Schildkröten, Leguane und Klapperschlangen, Taranteln sowie Skorpione sind hier heimisch.

Chiricahua National Monument
Rund 160 km östlich von Tucson liegen am Übergang der Chihuahua- zur Sonorawüste und nahe der mexikanischen sowie neumexikanischen Grenze diese bizarren Felsskulpturen. Das National Monument kann über zahlreiche Wanderwege erkundet werden – auch einen Campingplatz gibt es hier.

White Sands National Monument
Das Naturschutzgebiet am Ende der Chihuahua-Wüste umfasst ein riesiges Gipsfeld, auf dem sich Dünen gebildet haben. Einst ein Meeresboden, wurde der Gips zu einem mit Ablagerungen angelagerten Stein, der im Zuge der Erdplattenbewegungen erst zu einer Kuppel aufgetürmt wurde, die später einstürzte und heute ein riesiges Basin bildet. Durch die Witterung entstanden riesige weiße Dünen, die über Fußwege erkundet werden können.

Louisiana
Der Staat ist mit seinen 4,6 Mio. Einwohnern von zahlreichen Kulturen geprägt und bis heute ist der französische Einfluss weiterhin deutlich spürbar – nicht nur im Namen des Staates, der zu Ehren Ludwigs XIV. gewählt wurde. Bekannt ist der Staat unter anderem durch New Orleans, das vor allem vor den Schäden durch den Hurrikan Katrina als lebhafte und multikulturelle Stadt zahlreiche Besucher anlockte. Wenngleich Louisiana keine wirklichen „Geheimtipps“ hat, so lohnt sich ein Besuch dennoch.

… die übrigen Südstaaten

Natürlich gehören auch Alabama, Arkansas, Georgia und Virginia zu den Südstaaten und sind teilweise auch aufgrund ihrer historischen Stätten bekannt, doch bieten diese im Vergleich eher weniger touristische Highlights. Wer etwas Zeit mit sich bringt, stößt sicherlich hier und da dennoch auf einige Schätze und gewinnt einmalige Eindrücke.

Fazit

Keine Frage, die touristischen Highlights im Süden der USA – die weltbekannten Nationalparks Yellowstone und Yosemite, die Everglades, berühmte Städte wie San Francisco mit seinem Wahrzeichen der Golden Gate Bridge, Hollywood oder auch Las Vegas, eine der beliebtesten Casino-Städte der Welt – sind bei einem Trip in die USA absolut sehenswert. Wiederholungstäter und Individualreisende, die wenig Lust auf ausgetretene Pfade haben, stehen auch bei den weniger bekannten Reisezielen vor der Qual der Wahl. Auch hier gibt es mehr als genug Optionen, die jeden Besucher in Staunen versetzen und für Urlaubserinnerungen und -fotos sorgen, die nicht jeder USA-Tourist mit nach Hause bringt.