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Kriminalität in Hamburg

Hamburg wird zunehmend sicherer , auch in diesem Jahr wird ein Sinken der Kriminaldelikte von 1,9 % erwartet. (Foto: unsplash.com/ Robert Katzki)
Obwohl in Hamburg jährlich knapp 240.000 Kriminaldelikte gemeldet werden, ist diese Zahl bereits seit letztem Jahr rückläufig. Ein Sinken um 1,9 Prozent wird auch dieses Jahr wieder erwartet. Dies bedeutet, dass Hamburg zunehmend sicherer wird und weniger Verbrechen verübt werden. Dennoch wird nicht einmal die Hälfte aller gemeldeten Delikte aufgeklärt. Die Aufklärungsquote der Polizei liegt hier bei unter 45 Prozent. Auch wenn die Sicherheit der Stadt erhöht wird, ist die Aufklärungsrate dennoch noch zu gering. Wünschenswert wäre natürlich eine 100 prozentige Aufklärungsrate, dies ist aber ein Ding der Unmöglichkeit.

Wohnungseinbrüche und Raubdelikte am Tiefstand
Besonders fällt in der von der Hamburger Polizei veröffentlichte Statistik die geringer werdenden zahlen bei Wohnungseinbrüche und Raubdelikte auf. Knapp 1.500 Einbrüche wurden weniger verübt. Das entspricht bei einer Gesamtzahl von 7.500 Einbrüchen einer Senkung um knapp 17 Prozent. Verantwortlich hierfür ist die eigens eingerichtete Sonderkommission „Castle“, welche sich auf Haus- und Wohnungseinbruchsdiebstähle spezialisiert.
Raubdelikte sind ebenso um 11 Prozent weniger im Vergleich zum Jahr 2015 verübt worden. Hierfür ist die zunehmende Präsenz der Polizei verantwortlich. Generell sind dies sehr erfreuliche Nachrichten, da somit die Straßen und Räumlichkeiten in Hamburg sicherer geworden sind. Doch

Ist sicher wirklich besser?
Da weniger Taten registriert wurden, kann davon ausgegangen werden, dass die Sicherheit sich in Hamburg erhöht hat. Dies hilft aber betroffenen nur wenig. Denn wie bereits erwähnt erhalten Opfer nur in der Hälfte aller Fälle auch die gestohlenen Gegenstände wieder zurück. Organisierte Verbrecherbanden und kleinere Delikte werden von der Polizei eher selten oder nur nach langer Zeit aufgedeckt. Die Polizei hat auch verständlicherweise noch mehr als genug andere Aufgaben und kann sich hierdurch nicht jedem Fall einzeln und sofort widmen. Natürlich ist die Versuchung groß, selbst Nachforschungen anzustellen. Dies sollte aber auf Grund der hohen Risiken und Gefahren unterlassen werden.
Wer sich dennoch für eine schnellere Aufklärung eines Delikts einsetzen will, sollte sich an eine Detektei in Hamburg wenden. Privatermittler können sofort mit Nachforschungen beginnen und erhöhen die Chance auf eine erfolgreiche Aufklärung auf über 90 Prozent.

Mehr ausländische Tatverdächtige
Besonders auffällig in der veröffentlichten polizeilichen Kriminalstatistik geht die Zahl der ausländischen Tatverdächtigen hervor. Immerhin wurden 43 Prozent aller Taten von ausländischen Bürgern oder Asylanten begangen. Diese Verdächtigen fielen besonders bei Delikten wie Körperverletzung, Ladendiebstählen, Schwarzfahren aber auch sexuelle Belästigung auf. Diese Delikte sind vor allem deshalb angestiegen, da die Taten von der Silvesternacht von 2015 auf 2016 in diese Statistik miteinberechnet werden. Dennoch nahm der unerlaubte Aufenthalt gemäß dem Aufenthaltsgesetz noch immer den größten Teil ein. Alarmierend sind allerdings die Zahlen zur Beleidigung auf sexueller Basis. Diese stiegen gegenüber dem Jahre 2015 um 55 Prozent an.

Weiterführende Informationen
Detaillierte Auswertungen, sowie Zahlen und Fakten zur polizeilichen Kriminalstatistik werden ebenfalls immer auf der städtischen Webseite veröffentlicht. Diese kann hier gefunden werden. Ebenfalls einsehbar sind der Entwicklungsverlauf sowie wesentliche Veränderungen über die letzten Jahre. Auch eine Jahresbilanz und neue Schwerpunktgebiete können eingesehen werden. Für interessierte außerhalb der Kriminalität werden auch genaue Zahlen zu Verkehrsunfällen, Sport und Feuerwehr- und Rettungseinsätze geboten.