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Magnesium, das Salz der inneren Ruhe: Das Mineral unterstützt Körper und Seele in Zeiten besonderer Belastung

Bei einem Magnesiummangel können Nervosität, Schlafstörungen und Wadenkrämpfe die Nachtruhe stören (Foto: djd)
(cbh/djd/pt). Im Beruf ständig unter Strom, im Privatleben kaum noch Muße: Für viele ist Stress ein täglicher Begleiter. Für den Körper bedeutet dies quasi dauernde Alarmbereitschaft. Denn unter Anspannung werden Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet und Energiereserven mobilisiert, die uns wie in der Urzeit auf Kampf oder Flucht vorbereiten. Doch da heute im urzeitlichen Sinne weder gekämpft noch geflüchtet wird, finden die ausgeschütteten Stresshormone kein Ventil mehr. Stattdessen wird unter mentaler und körperlicher Belastung verstärkt Magnesium über die Nieren ausgeschieden - und damit genau jenes Mineral, das als "Salz der inneren Ruhe" Stress-Symptomen entgegenwirken kann. Die Folge: Schmerzhafte, meist nächtliche Wadenkrämpfe, Unruhe und Übererregbarkeit.

Magnesium beruhigt nicht nur die Nerven und entspannt die Muskeln, es hemmt auch die Produktion von Stresshormonen. Der Teufelskreis aus Magnesiumausscheidung unter Stress, die wiederum zu verminderter Stresstoleranz führt, wird häufig durch ungesundes und einseitiges Essen aufgrund von Zeitmangel verstärkt. Statt magnesiumreicher Lebensmittel wie Vollkornprodukte und grünes Gemüse steht dann Fast Food auf dem Programm. Wer regelmäßig unter größerer psychischer und körperlicher Anspannung steht, sollte deshalb neben Ruhephasen auch auf eine zusätzliche Magnesiumversorgung achten.

Auch wenn ein kleiner Adrenalinschub von Zeit zu Zeit die Lebensgeister weckt und die Leistungsfähigkeit steigert: Wer zu lange ohne Pause durchs Leben spurtet, tut seiner Gesundheit keinen Gefallen. Ohne Erholungsphasen streikt nämlich auch der fitteste Körper. Achtsamkeit, Selbstorganisation und die richtigen Entspannungstechniken sind die beste Voraussetzung, um chronische Überforderung zu vermeiden.