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Makuladegeneration – jetzt behandelbar

Augenärztliche Diagnostik erkennt viele Augenkrankheiten schon, bevor die Patienten selbst Sehverschlechterungen wahrnehmen (Foto: BVA)
(BVA).Die häufigste Ursache für Erblindung im Alter ist die AMD, die "Altersbedingte Makuladegeneration". Vor wenigen Jahren noch kaum behandelbar, gibt es jetzt für die aggressivere feuchte Form erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten. Augenärzte empfehlen aus diesem Grund ab dem 60. Lebensjahr Vorsorgeuntersuchungen, die mindestens alle zwei Jahre stattfinden sollten. Darauf weisen die Experten des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands (BVA) im Rahmen der Woche des Sehens vom hin.
Eine ganze Reihe von Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung einer AMD: Rauchen, Übergewicht, übermäßige Belastung der Netzhaut mit UV-Licht sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die AMD ist die häufigste Ursache für den Bezug von Blindengeld in Deutschland. Da die Lebenserwartung der Bundesbürger deutlich gestiegen ist, sind heute weitaus mehr Menschen davon betroffen als in früheren Jahrzehnten.
Um so erfreulicher ist die Tatsache, dass die Erkrankung mittlerweile behandelbar ist: Während früher noch große Operationen durchgeführt wurden, um die Sehkraft wenigstens teilweise zu erhalten, kann man heute in sehr frühen Stadien durch Veränderungen der Lebensweise und durch Einnahme von Mikronährstoffen wirksam gegensteuern. Bei der fortgeschrittenen feuchten Form erfolgt die Behandlung in Form von Injektionen, die ein Fortschreiten der Erkrankung zuverlässig aufhalten. Dringend zu empfehlen sind daher die von Augenärzten angebotenen Vorsorgeuntersuchungen. Die Kosten für diese Untersuchung werden von den Kassen nicht bezahlt. Falls sich bei der Untersuchung herausstellt, dass die gefährliche feuchte AMD vorliegt, dann übernehmen mittlerweile fast alle Kassen die Kosten für die Behandlung.
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