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Möglichst kurz und nicht zu heiß

Die tägliche Dusche kann die Haut schädigen

(djd/pt). Jeden Morgen unter die Dusche - für die meisten ist dies ein tägliches Ritual. Doch Wasser und Duschgel befreien nicht nur von Schmutz und unerwünschten Körpergerüchen, sie neutralisieren auch den Säureschutzmantel und können empfindliche Haut schnell austrocknen.
Was vielen Menschen gar nicht bewusst ist: Die Haut ist unser größtes Organ und eine mehrschichtige Schutzhülle des Körpers. Die obere Schicht besteht aus Hornzellen, die von Fettmolekülen, sogenannten Lipiden, zusammengehalten werden und der Hornschicht hervorragende Barriereeigenschaften gegenüber äußeren Einflüssen verleihen. Die in Körperreinigungsmitteln enthaltenen Tenside können diesen Schutzfilm beeinträchtigen, sodass die Haut an Feuchtigkeit verliert, brüchig und spröde wird und Schadstoffe leichter eindringen können.
Die meisten Menschen können dennoch bedenkenlos einmal am Tag duschen, denn bei einer gesunden, leicht fettigen Haut mit ausgeglichenem Milieu erholt sich der Säureschutzmantel ohne Probleme. Bei Menschen mit zu Trockenheit neigender Haut, Schuppenflechte oder Allergien kann eine übertriebene Körperhygiene hingegen schnell zu größeren Hautproblemen führen.
Wer einige Regeln hinsichtlich Wassertemperatur, Duschdauer und Auswahl der Pflegemittel beachtet, kann auch bei trockener Haut in der Regel täglich duschen. Dabei sollte die ideale Wassertemperatur zwischen 32 und 38 Grad Celsius liegen. Je trockener die Haut, desto kürzer und kühler sollte dabei das Duschbad ausfallen. Statt basischer Seifen sollte man rückfettende Duschgele verwenden. Infos geben Fachhändler und Apotheker.