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Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Wer fit und gesund ist, schiebt den Gedanken an Unfall, Krankheit und Sterben gerne weit weg. Doch jeder kann schnell in die Situation geraten, nicht mehr eigenverantwortlich über alltägliche oder medizinische Dinge entscheiden zu können. Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sind wichtig, um für diese Situationen selbstbestimmte Entscheidungen festzulegen.
Ob Unfall, Schlaganfall oder fortschreitende Demenz: Wenn Betroffene nicht mehr für sich selbst entscheiden können, dürfen selbst enge Familienangehörige wie Kinder oder Ehepartner nur mit einer Vollmacht Entscheidun gen treffen. „Das ist vielen gar nicht bewusst“, sagt Anja Mertens, Rechtsanwältin im AOK-Bundesverband. „Wer dafür sorgen will, dass dann der eigene Wille umgesetzt wird, sollte sich deshalb frühzeitig damit auseinandersetzen.“
Das Verfassen einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht sind dazu die entscheidenden Schritte, gesetzlich geregelt sind sie im Bürgerlichen Gesetzbuch.
Broschüren, Formulare und Entscheidungshilfen gibt es auf der Website des Bundesjustizministeriums unter www.bmj.de
(ams)