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Produkte aus ökologischer Landwirtschaft und aus fairem Handel werden immer beliebter

(Foto: unsplash.com/gabriel-jiemenez)
In den letzten Jahren hat sich das Kaufverhalten der Deutschen dahingehend verändert, dass bei der Kaufentscheidung zunehmend ethische, soziale und ökologische Aspekte eine Rolle spielen. So konnte der Handel mit Produkten aus dem fairen Handel einen bedeutenden Zuwachs verzeichnen. Dies ist auch darauf zurückzuführen, dass der faire Handel oftmals von der Stadt gefördert wird, wie man am Beispiel von Stade sieht. Ebenso ist die Nachfrage nach Bioprodukten stark gestiegen, denn der Faktor Nachhaltigkeit gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Das Fairtrade-Siegel

Mit dem Fairtrade-Siegel werden sowohl fair angebaute als auch fair gehandelte Produkte ausgezeichnet. Kleinbauernkooperativen erhalten durch das Fairtrade-System langfristige Handelsbeziehungen und stabile Preise. Das Ziel von Fairtrade ist, durch die Einführung von gerechten Handelsbedingungen, allen Kleinbauern und Arbeitern zu einer existenzsichernden Lebensgrundlage zu verhelfen. Neben einer angemessenen Bezahlung für ihre Produkte werden die Kleinbauern und Arbeiter von internationalen Mitarbeitern von Fairtrade beraten und geschult. Hierdurch möchte Fairtrade die soziale und ökonomische Situation der Bauern und Arbeiter verbessern.

Ein weiteres Ziel von Fairtrade ist es, Produzenten dabei zu unterstützen umweltfreundlichere Veränderungen einzuführen. So fördert Fairtrade auch die ökologische Landwirtschaft und hilft Kleinbauern bei der Umstellung von konventionellem Anbau zu Bio-Anbau. Gerade in den ersten Jahren ist es für die ärmeren Bauern noch nicht möglich, die strengen Auflagen, die mit dem Bio-Siegel verbunden sind, zu erfüllen. Daher gibt es auch viele Produkte aus konventionellem Anbau mit dem Fairtrade-Siegel.

Ein klassisches Fairtrade-Produkt ist der Kaffee, welcher im globalen Nord-Süd-Handel der zweitwichtigste Rohstoff ist. Die Fairtrade Kaffeekapseln bei Gourmesso stammen aus ökologischem Anbau. Es gibt sie in vielen unterschiedlichen Röstungen und mit verschiedenen Aromen. Fairtrade Kaffee ist zurückverfolgbar zu der Kleinbauernkooperative, die ihn erzeugt hat. Kaffee mit dem Fairtrade-Siegel hat zurzeit einen Marktanteil von 3,8 Prozent, von welchem 75 Prozent aus ökologischem Anbau stammen.

Das Bio-Siegel
Das Bio-Siegel wurde eingeführt, um Produkte aus ökologischer Landwirtschaft von anderen Produkten zu unterscheiden. Es wird vom jeweiligen Anbauverband verliehen. Die mit dem Bio-Siegel ausgezeichneten Lebensmittel müssen aus kontrolliertem, ökologischem Anbau stammen, das heißt chemischen Pflanzenschutzmitteln und Kunstdünger dürfen bei ihrer Aufzucht nicht verwendet werden. Für tierische Produkte gilt, dass die Tiere keine Wachstumshormone oder Antibiotika erhalten haben und artgerecht gehalten wurden.

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, nachhaltiger zu leben und Produkte aus ökologischer Landwirtschaft zu kaufen. Schätzungen gehen davon aus, dass der Anteil an Bio-Lebensmittel inzwischen auf 5,3 Prozent gewachsen ist.