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Reise: Neuharlingersiel bietet echte Fischerdorfromantik an der Nordseeküste

Bei Touren zu den Seehundbänken tauchen oftmals kulleräugige Robben dicht neben dem Schiff auf (Foto: djd/Kurverein Neuharlingersiel e.V.)
 
Am Tag der traditionellen Kutterregatta präsentieren sich die Kutter in Neuharlingersiel festlich geschmückt (Foto: djd/Kurverein Neuharlingersiel e.V.)
(djd/tw). In wenigen Tagen wird es im beschaulichen Fischerhafen von Neuharlingersiel an der Nordseeküste so richtig bunt: Dann wehen auf allen Kuttern unzählige farbenfrohe Fähnchen im Wind, Seemannslieder erklingen und der Duft von frisch gebratenem Fisch liegt in der Luft. Der große Tag der inzwischen 48. Kutterregatta ist der Höhepunkt der Saison. Dieses Jahr kämpfen die Fischerboote am 16. August um das "Blaue Band". Spontane Besucher können sich noch schnell ein Plätzchen in Hotel, Ferienhaus oder -Wohnung, auf einem Bauernhof oder Camping-Platz sichern. Denn Gäste können nicht nur vom Hafen aus mitfiebern, sie dürfen auch hautnah an Bord dabei sein und bei einer großen Verlosung für ihren Lieblingskutter abstimmen.
Schon einen Tag vorher bietet sich die Gelegenheit, beim "Open Ship" einen Einblick in die Krabbenfischerei zu bekommen. Von den Schleppnetzen über den Krabbenkessel bis zum Echolot erklären die Kapitäne direkt an Bord alles Wissenswerte über ihren harten Beruf.
Auch jenseits des Regattatrubels ist die Neuharlingersieler Kutterflotte keine bloße Dekoration, sondern aktiv im Krabbenfang tätig. Und der romantische Fischereihafen ist nicht nur Touristenkulisse, sondern ein echter Arbeitsplatz. Hier werden nach langen Ausfahrten Netze geflickt, Decks geschrubbt, Maschinen geölt und Schäden ausgebessert. Und natürlich gibt es fangfrische Nordseekrabben zum Pulen, die man sich bei einem Ostfriesen-Tee oder Bier schmecken lassen kann, während man das geschäftige Treiben beobachtet. Wie im Binnenland der Marktplatz, so ist in Neuharlingersiel der Hafen die "mooi'n Stuuv" (gute Stube) des Ortes, in der sich das Leben abspielt.
Gäste haben außerdem die Möglichkeit, bei Ausfahrten die Nordsee vom Kutter aus zu erleben, Seehunde in freier Natur zu beobachten und beim Schaufischen die vielen Tiere des Meeresbodens kennenzulernen. Besonders Kinder bekommen leuchtende Augen, wenn ihnen eine Strandkrabbe über die Hand läuft oder die niedlichen Seehunde ihre Köpfe aus dem Wasser strecken.
Ist man dann braungebrannt und mit "Seemannsbeinen" (als wäre man noch immer an Bord) wieder in den Hafen eingelaufen, wartet gleich hinter dem Deich schon der breite Sandstrand mit seinen bunten Strandkörben zum Relaxen. Flach abfallend bietet er nicht nur Gelegenheit für ein erfrischendes Bad, sondern ist auch ein Geheimtipp für Surfer und Kitesurfer.
Für noch mehr Aktivitäten sorgt die Funny-Beach-Anlage mit Basketball, Volleyball, Beachsoccer, Spielen, Wettkämpfen und Hüpfburg. Des Weiteren können Kinder auf dem Riesen-Wasserspielplatz "Platschi" herrlich planschen. Ist das Wasser bei Ebbe "weg", erstreckt sich das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer in seiner ganzen Vielfalt und Schönheit bis zum Horizont. Am besten erkundet man es im Rahmen einer fachkundigen Führung durch einen Nationalpark-Wattführer, der kleine und große Naturfreunde in die Geheimnisse dieser einzigartigen Naturlandschaft einweiht.
- Infos: www.neuharlingersiel.de.


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