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Reise: Wo Störtebeker Zuflucht fand

Auf dem geschichtsträchtigen Marktplatz in Marienhafe werden alle drei Jahre die spannenden Störtebeker Freilichtspiele aufgeführt (Foto: djd/SKN/Ostfriesland-Bild)

Auf den Spuren des Freibeuters das ostfriesische Störtebekerland erkunden / Festspiele in Marienhafe

(djd/tw). Einmal so frei sein wie ein Pirat - diesem Gefühl lässt sich am besten dort nachspüren, wo einst die Freibeuter heimisch waren. Einem der berühmtesten von ihnen, Klaus Störtebeker, hat gleich eine ganze Region in Ostfriesland ihren Namen zu verdanken. Die Überlieferung berichtet, dass der Pirat Ende des 14. Jahrhunderts in Marienhafe im Störtebekerland Zuflucht fand, bis ihn die Hanse vertrieb und auf dem Hamburger Grasbrook köpfen lies.
Piraten gibt es heute in Ostfriesland nicht mehr, doch für Abenteuerlustige und Naturliebhaber bietet das Störtebekerland jede Menge Abwechslung. So bleibt zum Beispiel auf reizvollen Radtouren der kühnste Pirat aller Zeiten ein treuer Begleiter.
Häuptlinge, Freibeuter und auch Klaus Störtebeker geben sich auf der "Abenteuerlichen Kulturroute" die Ehre: Radwanderer mit einem Faible für Historie und Anekdoten kommen auf dieser dreitägigen Rundtour auf ihre Kosten. Vom Luftkurort Hage, dem Erholungsort Marienhafe und der Feriengemeinde Großheide bis nach Dornumersiel reihen sich attraktive Landschaften und geschichtsträchtige Orte aneinander. Den Aufstieg auf den geheimnisvollen Störtebekerturm in Marienhafe sollte man dabei nicht versäumen. Zum einen hat man von dort einen weiten Ausblick über die ostfriesische Landschaft, zum anderen ist in der ersten Etage die Störtebeker-Kammer zu besichtigen, die der Freibeuter um 1400 bewohnt haben soll.
Ebenso spannend ist ein Abstecher zum größten Hochmoorsee Deutschlands, dem sogenannten Ewigen Meer. Erfrischung bietet auf der insgesamt 73 Kilometer langen Tour die einzige ostfriesische Naturbadestelle in Hage. Wer dann immer noch überschüssige Energie hat, der sollte eine Kanufahrt auf Ostfrieslands Wasserstraßen unternehmen.

Spannende Störtebeker-Freilichtspiele
Rund 150 Laienspieler lassen seit 1996 die Zeit der Hanse und der Freibeuter alle drei Jahre bei den spannenden "Störtebeker Freilichtspielen" wieder auferstehen. In diesem Jahr erzählt das Stück von Mitte Juli bis Mitte August unter dem Titel "Keen Nüst för Störtebeker" ("Kein Nest für Störtebeker"), wie die Hanse Störtebeker und seine Mannen aus Ostfriesland vertreibt. Die Besucher werden von der einmaligen Atmosphäre des Originalschauplatzes in den Bann gezogen.


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