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Richtig essen im Alter

Nährstoffdichte muss bei Seniorenmahlzeiten höher sein

(sb/ugb). Mit steigendem Alter nimmt die Leistungsfähigkeit vieler Organe ab. Das schlägt sich auch auf die Ernährung nieder: Beispielsweise verringern sich Appetit und Verzehrsmenge, weil alte Menschen weniger Hunger verspüren. Das liegt unter anderem daran, dass Muskelmasse und Bewegung abnehmen und so ein 75-Jähriger etwa 25 Prozent weniger Energie benötigt als ein 25-Jähriger.
Der Nährstoffbedarf bleibt dagegen weitgehend unverändert. Für Calcium und die Vitamine D, B6, B12 und C sowie für Protein ist er möglicherweise sogar erhöht. Das heißt, das Essen muss insgesamt eine höhere Nährstoffdichte aufweisen.
Relativ häufig ist bei Senioren ein Mangel an Vitamin D, Vitamin B12 und Folsäure. Zurückzuführen ist das auf die altersbedingte, geringere Produktion von Magensäure und Verdauungsenzymen. Dadurch wird die Verwertung von Nährstoffen erschwert.
Bevor Senioren zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen, sollten sie ihren Arzt konsultieren und über sinnvolle Präparate und Dosierungen sprechen.