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Schulanfang: Zeit fürs erste Taschengeld

Wer regelmäßig spart, kann sich auch größere Wünsche erfüllen. Mit ihrem Taschengeld können Kinder gutes Wirtschaften erlernen (Foto: djd/Deutscher Sparkassenverlag)
(djd). Spätestens zur Einschulung sollte das regelmäßige Sparen für die Zukunft des Kindes beginnen. Außerdem erhalten viele Kinder ab der Einschulung Taschengeld und verfügen so erstmals über eigene kleine Finanzen. Wofür sie ihr Taschengeld ausgeben, sollten die Schüler alleine entscheiden - und auf diese Weise früh den Umgang mit Geld erlernen.
Wie es die Familie mit dem Taschengeld hält, ist allein die Entscheidung der Eltern. Jugendämter empfehlen indes, Kindern schon frühzeitig ein eigenes Budget zur Verfügung zu stellen, es dabei aber mit den Summen nicht zu übertreiben. Rund zwei Euro pro Woche sind für Sechs- bis Siebenjährige ausreichend, für Zwölfjährige dürfen es schon 20 Euro monatlich sein, so der Beratungsdienst „Geld und Haushalt“.
Die erste Lektion dabei: Kinder sollen lernen, mit diesen Beträgen auszukommen - einen finanziellen „Nachschlag“, wenn schon zur Monatsmitte nichts mehr übrig ist, sollte es nicht geben. Stattdessen können bereits Grundschüler ihr eigenes Budget verwalten: Einfach Einnahmen und Ausgaben im Taschengeldplaner notieren - so ist für finanziellen Durchblick gesorgt. Auf diese Weise können Kinder auch größere Wünsche anpeilen und dafür gezielt Geld zur Seite legen.
Eine kostenfreie Broschüre „Mein Taschengeldplaner“ gibt es unter www.geld-und-haushalt.de oder unter Tel. 030-20 45 58 18.