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So viel Geld geben die Deutschen im Schnitt für Möbel aus - Spannend für Buxtehude, Stade und Co.

Deutsche investieren Statistiken zufolge immer mehr in Ihr Zuhause. (Foto: unsplash.com/Breather)
Auf den ersten Blick scheint das Verhältnis zur Einrichtung speziell in Norddeutschland eher nüchtern zu sein. Dies offenbart der Blick in typische Wohnzimmer, die noch das Design des alten Jahrtausends in sich tragen. Aktuellen Statistiken zufolge investieren die Deutschen allerdings wenig spärlich in ihr Zuhause, was sowohl Immobilien, als auch die Einrichtung betrifft.

Die deutschen Ausgaben im Vergleich
Sollte die Statistik nicht trügen, so sind die deutschen im europäischen Vergleich recht Ausgabefreudig. So wurden im vergangenen Jahr pro Kopf rund 580 Euro in neue Möbel und Heimtextilien investiert. Bei einem typischen Haushalt von vier Personen bedeutet dies schnell eine Investition von mehr als 2.000 Euro - pro Jahr! Dabei handelt es sich auf der einen Seite um klassische Möbelstücke, doch auch für Accessoires stiegen die durchschnittlichen Investitionen in der letzten Zeit noch einmal deutlich an. Dies erscheint nicht nur auf den ersten Blick als eine beeindruckende Summe, sondern bietet auch im Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn eine ganze Menge Gesprächsstoff. Einzig die Österreicher und die Schweizer gaben mit 587,50 Euro, beziehungsweise 718,8 Euro noch etwas mehr Geld aus. Tatsächlich kommen diese hohen Zahlen nicht von ungefähr. Denn auch im Landkreis ist in vielen Orten die typische Wegwerfgesellschaft in Aktion zu beobachten, die den Konsum direkt in den Vordergrund stellt. Dies spiegelt sich dann Jahre später mit großen Ansammlungen von Sperrmüll am Straßenrand wieder.

Neue Ideen der Branche
Dabei geht der Trend der Bürger immer mehr zu hochwertigen und damit langfristig nutzbaren Möbeln. Dafür ist ein großer Teil der Verbraucher auch hier im Landkreis dazu bereit, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Dementsprechend konnten vor allem Hersteller, welche diese Qualitäten besitzen, im vergangenen Jahr noch ein weiteres Umsatzplus feiern. Gleich 6,1 Prozent mehr Geld landete dabei in ihren Kassen, was die aktuelle Entwicklung weiter deutlich unter Beweis stellt. Auf dem Vormarsch ist dabei speziell der Möbelkauf im Internet, der einen entsprechend höheren Komfort für den Verbraucher bietet. Seiten wie https://www.moebelaufrechnung.info/bieten inzwischen sogar die Gelegenheit, ganz bequem per Rechnung zu bezahlen, sofern die notwendige Bonität vorhanden ist. Auch aufgrund dieser Entwicklungen könnte sich die Branche in naher Zukunft revolutionieren und bis jetzt kaum absehbare Züge annehmen. Entsprechend sehen sich selbst die Marktführer schon jetzt dazu gezwungen, mit diesem Umschwung mitzuhalten.

Was verleitet uns zum Kauf?
Natürlich unterscheidet sich der Kauf von Möbeln in vielerlei Hinsicht von anderweitigem Konsum. In den vielen Stunden, die wir täglich im eigenen Heim verbringen, ist Wohlfühlen und Entspannen angesagt. Dabei geht es aber nicht nur um die Funktionalität der Möbel, sondern auch um ihr jeweiliges Design. An und für sich liegt zudem vielen Käufen der Wunsch zugrunde, sich den aktuellen Trends der Einrichtung etwas anzupassen. Auf diese Weise kommt es sehr häufig zum Kauf neuer Möbel, obwohl die alten Einrichtungsgegenstände ihre Funktion eigentlich noch bestens erfüllen. Entsprechend ist es notwendig, bei diesem Thema klar zu differenzieren und die verschiedenen Motive der Kunden entsprechend einzuordnen. Dies macht es leichter, eine gut fundierte Entscheidung zu treffen, auf der sich in der Folge noch weiter aufbauen lässt. Im Übrigen lassen wir uns bei kaum einem anderen Kauf so sehr von unseren Gefühlen leiten, wie dies hier der Fall ist.

Der internationale Vergleich
Beachtlich sind die durchschnittlichen Ausgaben von mehr als 500 Euro pro Kopf und Jahr vor allem im internationalen Vergleich. So gab die Bevölkerung der USA in den letzten Jahren jeweils nur 200 Euro aus. Noch geringer fallen die Investitionen in den BRICS-Staaten aus. So kamen die Menschen Russlands im vergangenen Jahr sogar mit Ausgaben von rund 80 Euro aus. Entsprechend ist viel Potenzial für den Export vorhanden, das wohl in den kommenden Jahren immer weiter ausgebaut wird. Entsprechend rückt für die Hersteller auch der Export der Möbel in andere Länder immer mehr in den Vordergrund. Folglich kann auch dies den Wandel in der Branche in Zukunft noch weiter beschleunigen.

So nüchtern der Umgang mit unserer Einrichtung in vielen Fällen scheint, so hoch sind in vielen Fällen doch die Investitionen. Daran zeigt sich erneut, wie viel Wert die Deutschen auf ihre eigenen vier Wände legen. Mit immer neuen Ideen, welche die Branche selbst aus sich hervorbringt, wächst dabei auch das vorhandene Potenzial noch weiter an. Dementsprechend könnten sich gerade die kommenden Jahre als absolut richtungsweisend für den gesamten Markt erweisen, bei dem auch der Verbraucher einen wesentlichen Einfluss hat.