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So viel kostet das Leben in Deutschland

Ein Kassensturz hilft, einzelne Kosten aufzuschlüsseln (Foto: unsplash.com/Markus Spiske)
Nur wenige Haushalte haben die Zeit, einen Kassensturz vorzunehmen um ihre Kosten aufschlüsseln zu können. Dabei wäre dies so wichtig, um zu sehen wo das monatliche Gehalt versiegt. Diese Vorgehensweise kann helfen um besser budgetieren zu können und mehr anzusparen. Außerdem können so zukünftige Investitionen und Anschaffungen besser geplant und vorbereitet werden.

Wie teilen sich die Ausgaben der Deutschen auf?
Die meisten Haushalte in Deutschland müssen ihr hart verdientes Geld für jeden Monat genau aufteilen. Schließlich müssen alle Fixkosten abgedeckt werden. Was übrig bleibt kann anschließend gespart oder für Freizeit und Lifestyle ausgegeben werden. Obwohl die Heiz- und Wohnkosten jedes Jahr angehoben werden, wächst das eigene Gehalt nur langsam mit. Knapp 33 Prozent der Einnahmen gehen deshalb für die Unterhaltung der Wohnung und den Heiz- und Stromkosten drauf. Immerhin könnte nun die Verordnung einer Mietpreisbremse für etwas Entlastung sorgen. Mit weiteren 15 Prozent schlagen die Ausgaben für öffentliche Verkehrsmittel und die laufenden Kosten des eigenen Autos zu Buche. Auch nicht wirklich günstiger sind Lebensmittel. Diese verlangen immerhin 14 Prozent des monatlichen Gehalts. Für Freizeit und Kultur gibt der durchschnittsdeutsche weitere 11 Prozent seines hart verdienten Geldes aus. Der Betrag welcher anschließend noch über bleibt, deckt Kosten für Gesundheit und kleinere Kostenträger wie Telefon oder Internet ab.
Ein weiterer Kostenposten stellt die Altersvorsorge dar. An diesem sollte aber keinesfalls gespart werden. Denn nur wer auch für das Alter zurück legt, kann auch in der Rente gut leben.

Regeln für Investitionen und Anschaffungen
Wer in ein Eigenheim investiert, kann über lange Zeit hinweggesehen sparen. Hierfür existiert aber eine goldene Regel, um sich nicht in die Schuldenfalle zu begeben. Der Kaufpreis des Eigenheims sollte nicht mehr als das Dreifache des jährlichen Netto-Haushaltseinkommens ausmachen. Auch die monatlich anfallenden Hypotheken Zahlungen dürfen nicht vernachlässigt werden. Die Kosten für Grundsteuer, Versicherung und Wartung liegen bei gut 3 Prozent des Kaufpreises.
Selbiges gilt auch bei der Anschaffung eines neuen Autos. Der Preis dieses sollte bei höchstens sechs Netto-Gehältern liegen. Wurden die Anschaffungskosten abgedeckt, bleiben noch immer die Sprit-, Versicherungs-, und Instandhaltungskosten offen. Diese sollten 15 Prozent des Haushaltseinkommens nicht überschreiten.

Frühzeitige Ebbe in der Kasse
Die hohen Fixkosten in Deutschland fressen das Einkommen bereits zu Beginn des Monats auf. Um dennoch über die Runden kommen zu können, müssen vor allem Familien aus der Mittelschicht und den Schichten darunter mit dem verbleibenden Geld jonglieren. Auch wenn dies eine echte Herausforderung darstellt, gelingt es den Meisten.
Oft wird aber auch auf Kleinkredite zurückgegriffen, welche vor allem schnell und ohne große Überprüfung vergeben werden. Diese Kredite können dabei helfen, die Finanzlücke bis zum nächsten Gehalt zu schließen. Um an einen Kredit mit Sofortzusage zu kommen, können sowohl die heimischen Banken als auch Online Kreditunternehmen verwendet werden.
Wichtig hierbei ist allerdings, nicht in einen Teufelskreislauf zu geraten. Wer jeden Monat einen Kredit aufnehmen muss um seine laufenden Kosten abdecken zu können, sollte sich nach anderen Einsparungsmöglichkeiten umsehen. Dies ist natürlich leichter gesagt als getan. Um möglichst schnell aus einem solchen Defizit hinauszugelangen, kann eine kostenlose Beratung in einen der vielen Schuldnerberatungsstellen in Deutschland stattfinden.