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Starke Frauen, starker Körper: Aktive Lebensgestaltung bei Osteoporose fördern

(Borgmeier). Laut des Kuratoriums Knochengesundheit leiden in Deutschland circa 7,8 Millionen der über 50-Jährigen unter Osteoporose. Da diese Stoffwechselerkrankung der Knochen häufiger bei Frauen als bei Männern auftritt, rückt der diesjährige Welt-Osteoporose-Tag am Sonntag, 20. Oktober, das weibliche Geschlecht in den Fokus. Bei diesem sorgt unter anderem der veränderte Hormonspiegel nach der Menopause dafür, dass Knochen brüchig werden. Viele Frauen schränken ihr Leben nach der Diagnose jedoch fälschlicherweise ein, um Folgen wie beispielsweise Wirbelkörperfrakturen zu vermeiden. „Im Mittelpunkt moderner Therapien steht daher der Erhalt eines aktiven und starken Körpers. Dank neuartiger Behandlungsoptionen wie der sogenannten Radiofrequenz-Kyphoplastie lassen sich osteoporotische Wirbelkörperbrüche heutzutage gezielt und kontrolliert behandeln, sodass Betroffene weiterhin schmerzfrei leben können“, erklärt Dr. med. Michael Kollmitt, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie der Wesermarsch-Klinik Nordenham.

Keine Angst vor Bewegung

Um Muskeln und Knochen im Alter fit zu halten, gilt es, den Körper in jeder Lebensphase zu stärken. „Mit einer Kombination aus Sport, kalziumreicher Ernährung und ausreichender Vitamin-D-Versorgung lässt sich Osteoporose bereits in jungen Jahren vorbeugen“, erklärt Dr. Kollmitt. „Und auch Frauen, die bereits erkrankt sind, rate ich, sich weiterhin aktiv im Leben zu bewegen.“ Dazu zählen Aktivitäten jeglicher Art, auch sanfte Formen wie Schwimmen, leichte Gymnastik oder Spaziergänge. Auf diese Weise stärken Betroffene den Knochenapparat, der bei Osteoporose immer mehr Unterstützung durch Sehnen und Muskeln benötigt. Tipp: Wer sich lieber in der Gruppe bewegt, dem stehen spezielle Osteoporose-Kurse zur Verfügung. Zumeist von den Krankenkassen bezahlt, lernen Teilnehmer hier neben verschiedenen Übungen auch praktische Tipps für den Alltag.

Trotz Folgeerkrankungen ohne Einschränkungen leben

In manchen Fällen kommt es trotz aller Maßnahmen aufgrund eines Sturzes oder einer unglücklichen Bewegung zu einem Wirbelkörperbruch. Doch auch die operativen Verfahren zur Stabilisierung dieser Frakturen haben sich in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Aktuell steht mit der Radiofrequenz-Kyphoplastie eine schonende und minimalinvasive Behandlungsmethode bereit, die Patienten weiterhin einen großen Bewegungsradius ermöglicht. Dabei werden die betroffenen Stellen mit einem hochviskösen Knochenzement aufgefüllt und unter Einstrahlung von Radiofrequenzenergie an Ort und Stelle aushärtet. Nach dem Eingriff lassen sich laut Dr. Michael Kollmitt alle Bewegungen wieder ausführen, sodass Osteoporosepatienten weiterhin aktiv am Leben teilnehmen können.
Weitere Informationen unter www.dfine.eu